Richtig investieren: mit Strategie zu mehr Vermögen #IC19

Richtig investieren: mit Strategie zu mehr Vermögen #IC19

Die besten Portfolios der TREND INVESTORS CHALLENGE #IC19, die Tipps der Experten der Kepler KAG und Hypo Tirol Bank und die Tricks der wikifolio-Profitrader.

Der Spitzenreiter der trend Investors Challenge 2019 in der niedrigsten Risikoklasse hat seit dem Start sein Kapital um stolze zwölf Prozent vermehrt. Der Trader "WeInvest" setzt dabei ganz auf den aktuellen Anstieg des Goldpreises. Denn er hat in seinem Portfolio gleich drei Goldminen-Aktien - und die haben am meisten zu der Performance beigetragen. Goldminen-Aktien zählen aber eher zu den sehr risikoreichen Investments. Mit Aktien des Brillenherstellers Essilor, der holländischen Supermarktkette Ahold oder dem Yoghurthersteller Danone senkt der Trader dafür das Gesamtrisiko im Depot - ein gelungenes Bespiel für Diversifikation beim Vermögensaufbaus.

Trader "dannyv" verfolgt bei der trend Investors Challenge hingegen eine ganz andere Strategie -volles Risiko. Er hält nur eine Aktie - aber die hat es in sich. Der Titel des US Luxus-Elektroautoherstellers Tesla hat ihm ein Plus von 35 Prozent gebracht. "dannyv" ist damit der aktuell führende in der Risikostufe drei. "Bluestone", der Beste in der mittleren Risikoklasse, hat auch eine kleine Position an Tesla, ansonsten aber ein sehr breit diversifiziertes Portfolio. Seine Performance liegt bei 12,1 Prozent.

Vermögensaufbau

Wie sollen Anleger, die sich von der trend Investors Challenge für ihren eigenen Vermögensaufbau mit Aktien inspirieren lassen wollen, handeln? Markus Binder, Leiter Private Banking Wien der Hypo Tirol Bank, rät: "Für einen Ansparplan mit Wertpapieren ist ein Anlagehorizont von mehreren Jahren wichtig. Je länger die Laufzeit, desto höher kann das Risiko der gewählten Veranlagung sein. Es macht Sinn, dann während der Laufzeit das Risiko zu reduzieren, damit in den Jahren vor Erreichen des Sparziels auch stärkere Bewegungen an den Börsen das erzielte Kapital nicht negativ beeinflussen können."

Und Uli Krämer, Leiter des Portfoliomanagements bei Kepler, der Fondsgesellschaft der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich (RLB OÖ) präzisiert: "In der langen Phase des Vermögensaufbaus, die in der Regel zehn Jahre beträgt, sollte man auf Aktien setzen. Hat man sein Ziel erreicht. Sollte man das Kapital in schwankungsärmere Anleihen- oder defensive Mischfonds umschichten."

Wer in der ersten Phase des Vermögensaufbaus auf Aktien setzen möchte, kann dazu Fonds, die auch sparplantauglich sind, nutzen (siehe Tabelle, u.) . Hier kann man schon ab 50 Euro pro Monat den Kapitalaufbau starten. Und der einhellige Rat der Experten dazu lautet: Je früher man damit beginnt, umso besser.

Markus Buchner, unter dem Namen "Sparmeister" Profitrader bei wikifolio. com, schildert aus seiner eigenen Erfahrung: "Ich bin beim Vermögensaufbau zu Beginn mit einer konservativen Veranlagung gut gefahren. Mit zunehmendem Wissen kann man dann das Risiko erhöhen. Aber vor allem: niemals gierig werden."

Buchner hat sein wikifolio im Jänner 2012 gestartet und konnte seither einen Vermögenszuwachs von 152 Prozent erzielen. Obwohl er bei seiner Veranlagung speziell in Unternehmen investiert, die profitabel sind, aber auch nachhaltig und sozial verantwortungsvoll agieren. Buchner hat sich jedenfalls schon am Gymnasium mit Aktien beschäftigt - und an Börsenspielen teilgenommen.

Risikoschutz

Ein Grund, warum die meisten Menschen ihr Geld lieber auf dem Sparbuch liegen haben, auch wenn es dort ständig an Wert verliert, statt es in Aktien zu investieren, ist die Angst vor hohen Verlusten. Doch dem kann vorgebeugt werden. Dennis Raute, Heavy Trader bei wikifolio.com, meint: "Beispielsweise durch eine breite Streuung der Investments in verschiedene Länder oder Branchen. Auch klassische Kriseninvestments wie Gold können ein Portfolio stabilisieren. Nur der, der sein Geld unter dem Kopfkissen aufbewahrt, bleibt von den Schwankungen an den Finanzmärkten verschont." Raute nutzt mit seinem wikifolio "DennisRaute" Gewinnchancen, ist aber sehr darauf bedacht, Verluste zu minimieren. In den vergangenen sechs Jahren hat er so einen Vermögenszuwachs von 75 Prozent erzielt.

Bei den Investmentstrategen der großen Banken hat das Risikomanagement eine ganz besondere Bedeutung. Um Anleger zu schützen, wird meist auf eine höhere Rendite zu Gunsten eines geringeren Risikos verzichtet. Hypo-Tirol-Bank-Private-Banking-Wien-Leiter Binder: "Neben der Streuung in verschiedene Anlageklassen kann man beispielsweise auch in Anleihen guter Bonität, die von Haus aus geringe Volatilität aufweisen, investieren."

Die Investmentstrategen der Kepler KAG setzen zur Risikobegrenzung den Minimum-Varaianz-Ansatz ein. Kepler-Portfolio-Experte Krämer: "Investiert wird dabei vorwiegend in Qualitätsaktien aus nicht zyklischen Branchen wie Nahrungsmittel, Gesundheitswesen, Telekommunikation oder Versorger. Starke Kurseinbrüche werden durch die defensive Titelselektion besser abgefedert. Langfristig ergeben sich aber die gleichen Ertragschancen wie bei klassischen Aktienportfolios - jedoch mit weniger Risiko."



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Der Hauptpreis der INVESTORS CHALLENGE #IC19: Ein Mercedes-Benz 450 CLS Coupé im Wert von 120.000 Euro

#IC19 Hauptgewinn: Mercedes-Benz CLS 450 Coupé

Der Sieger der zweiten Risikokategorie erhält eine Glashütte-Uhr (Wert: 2.300 Euro). Gewinn der dritten Risikoklasse ist ein Businessoutfit von Stoffwerk um 1.700 Euro. Den Zweit-und Drittplatzierten winken Uhren von Aboutvintage. Unter den Teilnehmern des Voting-Bewerbs wird eine Seiko (Wert 2.100 Euro) verlost.


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