Mensch gegen Maschine #IC19 [INVESTORS CHALLENGE]

Mensch gegen Maschine #IC19 [INVESTORS CHALLENGE]

Wer bringt die bessere Rendite? Gemanagte INVESTMENTFONDS oder automatisch generierte ETFS? Die Experten der trend Investors Challenge verraten die optimale Strategie für Anleger.

Die Spitzenreiter bei der trend Investors Challenge rücken schön langsam von ihrer Goldaktien-Strategie ab. Trader "SSteiner" ist in der dritten Risikostufe zwar noch mit 90 Prozent seines Portfolios in Minenaktien veranlagt. "Goldiver durch die Krise", Führender in der Risikogruppe eins, hat aber seine Bergbauwerte abgestoßen. Er geht nun mit einer stolzen Performance von 18,2 Prozent auf Nummer sicher. Trader "SSteiner" setzt mit seinem bisherigen Gewinn von 44,3 Prozent weiter voll auf Risiko. Und schafft damit sogar die gleiche Performance wie der Index der größten Goldminenaktien.

Fonds gegen Index

Der Vergleich der Performance des Traders bei der Investors Challenge mit der des Goldaktienindex ist symptomatisch für die Frage, die Anleger seit der Einführung von Indexfonds für Privatanleger im Jahr 1976 durch Vanguard-Gründer John Bogle beschäftigt: Schafft ein aktiver Portfoliomanager ein besseres Ergebnis als ein passives Investment, bei dem man einfach einem Index folgt?

Roland Himmelfreundpointner, Leiter Asset Allocation bei der Kepler KAG, der Fondsgesellschaft der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich, meint: "Aktives versus passives Management ist eigentlich Konkurrenzdenken von gestern. Heute ist es wichtig, die optimale Kombination davon zu finden. Dann können Chancen in jeder Marktphase genutzt werden."

Für ETFs sprechen die niedrigen Kosten. Beim Kauf von Investmentfonds fallen hingegen Gebühren an, da die spezielle Aktienauswahl ja durch einen aufwendigen Analyseprozess erfolgt. Und wie sieht der Performancevergleich aus? Mit einem ETF auf den Nasdaq-100, den Index der wichtigsten Technologieunternehmen von Alphabet, Amazon, Apple, Microsoft bis Tesla, hätte man in den vergangenen drei Jahren ein Plus von rund 60 Prozent erzielt. Der Global Technology Fund von Polar Capital, einer der besten des Sektors, hat im gleichen Zeitraum jedoch einen Zuwachs von 80 Prozent geschafft.

Nicht ganz so eindeutig schneiden zwei andere Topfonds gegen den Vergleichsindex ab: Der DWS Aktien Strategie Deutschland, der Vorzeigefonds der KAG der Deutschen Bank, hat in den vergangenen drei Jahren ein Plus von 15 Prozent gebracht. Ein Indexfonds auf den DAX hätte im gleichen Zeitraum das Vermögen um zehn Prozent vermehrt. Und der US-Aktienfonds von JPMorgan legte in drei Jahren um 35 Prozent zu, ein Indexfonds auf den S&P 500 um 30 Prozent. Stefan Danzl, Investmentexperte der Hypo Tirol Bank, relativiert den Vergleich: "Man sollte nicht nur die reine Performance, sondern auch die risikoadjustierte Performance betrachten. Wenn ein Fondsmanager den S&P nicht klar schlägt oder sogar schlechter ist, kann er aber eine deutlich geringere Volatilität erreichen", also das Risiko verringern.

Genau das konnte man Ende vergangenen Jahres miterleben: Die Algorithmen, die automatisch Aktien in ETFs an-und verkaufen, lösten um den 24. Dezember eine automatische Verkaufswelle aus. Die Indizes und deren Aktien fielen danach dadurch immer weiter ins Bodenlose. Fondsmanager konnten dem zumindest ein wenig gegensteuern und die Verluste geringer halten.

Richtige Mischung

Sowohl aktiv gemanagte Investmentfonds als auch ETFs haben ihren Platz im Depot. In klaren Aufschwungphasen können Indexfonds punkten. Während Fonds meist einen gewissen Cash-Bestand halten, sind ETFs zu 100 Prozent investiert, profitieren also von einem Indexanstieg stärker.

In volatilen Zeiten oder auch in exotischeren Branchen und Märkten kann die Erfahrung eines Fondsmanagers aber die Performance deutlich verbessern. Der MSCI Emerging Markets beispielsweise ist seit einem Jahr mit zehn Prozent im Minus. Die besten gemanagten Aktienfonds machten aber dennoch zehn Prozent Gewinn.


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