Der Mann: Das Kfz-Risiko während Fußball EM und WM

Der Mann: Das Kfz-Risiko während Fußball EM und WM

Während der EURO2016, und vor allem wenn Österreichs Ballkünstler dem runden Leder nachjagen, dann sind die Männer am Steuer tendenziell besonders unkonzentriert.

Einer Analyse der Wiener Städtischen Versicherung zufolge sind Männer während Fußball-Großturnieren unkonzentrierter im Straßenverkehr als Frauen.

In genau zwei Wochen startet in Frankreich die Fußball-EM. Während solchen Großevents passieren den Österreichern um ein Zehntel mehr Kfz-Schäden. Männer sind dabei Hauptverursacher, ergab eine Analyse der Wiener Städtischen Versicherung.

Demnach steigt die Zahl der Auto-Schäden bei Fußball-Europameisterschaften oder Weltmeisterschaften im Vergleich zum restlichen Jahr um neun Prozent. Vor allem die Zunahme seit dem Jahr 2000 ist markant, so die Versicherung in einer Aussendung.

"Vor allem in der Kasko-Versicherung verzeichnen wir deutlich mehr Schäden pro Tag. Hier ist die Schadenstendenz klar steigend. Zurückzuführen ist diese Entwicklung unter anderem auch auf Konzentrationsmangel beim Autofahren und dadurch können auch schnell Risikosituationen entstehen", erklärte Robert Lasshofer, Generaldirektor der Wiener Städtischen Versicherung.

Zwei Drittel aller Kfz-Schäden während Fußball-Europameisterschaften oder -Weltmeisterschaften gehen auf das Konto der Männer. Interessant dabei ist, dass Männer um rund neun Prozent mehr Kfz-Schäden während dieser Großereignisse verursachen als während der spielfreien Zeit. In der Kfz-Kasko ist die Steigerung der Schäden pro Tag mit einem Plus von rund zwölf Prozent noch eklatanter.

Bei den letzten beiden Großevents, der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine (2012) sowie der Weltmeisterschaft in Brasilien (2014), lag die Schadensanzahl allein in der Kasko-Versicherung mit mehr als 20 Prozent weit über dem errechneten Durchschnitt der letzten 20 Jahre. So wurden während der Turniere bei der EM 2012 und der WM 2014 insgesamt jeweils rund 5.000 Schäden gezählt.

Die Zahlen belegen, dass Kfz-Unfälle am häufigsten passieren, dahinter folgen Fensterbruch und Parkschäden. Dagegen kommen Einbrüche, Diebstähle und Brandschäden bei Kraftfahrzeugen eher seltener vor.

Die Analyse basiert auf Daten der Wiener Städtischen Versicherung. Seit 1992 wurden die Daten während Großereignissen jenen der spielfreien Zeit gegenübergestellt.

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