Value-Strategie: Kleiner Wert gegen großes Wachstum #IC19

Value-Strategie: Kleiner Wert gegen großes Wachstum #IC19

Warren Buffett, Meister der Value-Investoren.

Warren Buffett gilt als der Meister der Value-Investoren. Der Berkshire-Hathaway-Gründer hat es über Jahrzehnte hindurch geschafft, die besten Werte günstig zu kaufen. Nur heuer hat das nicht geklappt.

Aber auch in den vergangenen Jahren konnten Value-Investoren mit der Entwicklung von Wachstumsaktien nicht mithalten. Denn speziell in den letzten fünf Jahren war die Entwicklung an den Börsen hauptsächlich von Alphabet, Facebook oder Amazon, also klaren Wachstumswerten, geprägt gewesen. Künftig könnte das Stock Picking von Value-Werten wieder aussichtsreicher sein. Nach der jüngsten Korrektur bei den Wachstumswerten deutet sich nach Meinung vieler Experten gerade eine Trendwende hin zu Value-Aktien an.

Gerade konservativ orientierte, also vorsichtig agierende Investoren bevorzugen eher die Value-Strategie. Sie versuchen, Unternehmen zu finden, deren wirklicher Wert - auch innerer Wert oder Net Asset Value (NAV) genannt -zum Zeitpunkt des Investments noch im Verborgenen schlummert und deutlich über dem gegenwärtigen Aktienkurs liegt. Eine weitere wichtige Kennzahl für Value-Investoren ist das KGV.

Es muss deutlich unter dem Branchenschnitt liegen. Dennoch sollen die Unternehmen eine stabile Gewinnentwicklung, eine überdurchschnittliche Profitabilität und eine gute Positionierung am Markt aufweisen. Value-Anleger hoffen also darauf, versteckte Perlen zu finden, die der breite Markt noch nicht entdeckt hat.

Die Growth-Strategie konzentriert sich dafür zunächst weniger auf die Analyse einzelner Unternehmen, als auf die Beobachtung kompletter Branchen. Der Wachstumsanleger versucht, möglichst frühzeitig Wachstumsmärkte zu identifizieren. Dann erst fahndet er nach den Unternehmen, denen er hier die größten Gewinnchancen zutraut. Er geht dabei ein höheres Risiko als der Value-Investor ein. Denn er beteiligt sich auch an Unternehmen, die tief in den roten Zahlen stecken, weil er der Meinung ist, dass die Unternehmen in einem Zukunftsmarkt bald Gewinne machen werden.

Das beste Beispiel dafür ist Amazon. Der Onlinehändler ging im Jahr 2004 an die Börse und schrieb bis vor zwei Jahren noch Verluste in Milliardenhöhe. Die Amazon-Aktie hat seither aber dennoch um 2.500 Prozent zugelegt.



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