Jetzt will das nächste große Land Anleger vor Bitcoins schützen

Jetzt will das nächste große Land Anleger vor Bitcoins schützen

Stramme Regeln. Moskau will mit neuen Maßnahmen die Parallelwährung Bitcoin in den Griff bekommen.

Die weltweite Parallelwährung Bitcoin bereitet immer mehr Staaten und deren Notenbanken Sorgen. Nun hat nach China das nächste Land Maßnahmen angekündigt, um der vielfach als dubios eingestuften Währung Herr zu werden.

Die Chinesen haben erst vor kurzem mit der Kryptowährung Bitcoin kurzen Prozess gemacht und die Währung den Hahn abgedreht und kurzerhand verboten. Ganz so hart geht Russland zwar nicht vor, will aber den Zugang zur Digitalwährung Bitcoin künftig beschränken. Der Kurs der Währung hat bisher auf diese jüngste Meldung zwar praktisch nicht reagiert, aber das kann noch kommen. Im Gegensatz zum Verbot der Digitalwährung in China, wonach diese kurzzeitig um rund 30 Prozent auf 2.972 Euro eingebrochen ist. Mittlerweile notieren Bitcoins wieder auf 4.051 Euro. Das Land der Mitte verfügt jedoch auch über die weitaus größte Bitcoin-Volumen.

Die Folge: Internetseiten, die Kryptowährungen wie Bitcoin anbieten, würden künftig blockiert, sagte der stellvertretende Zentralbankchef Sergej Schwezow. "Wir können Kleinanlegern nicht einen direkten und einfachen Zugang zu solchen dubiosen Instrumenten bieten."

Die russischen Behörden hatten bereits vergangenen Monat mitgeteilt, den Einsatz von Kryptowährungen durch russische Bürger und Unternehmen regulieren zu wollen.

Für Kryptowährungen steht keine Regierung oder Zentralbank ein, daher wird ihr Kurs allein durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Geschaffen wird das Geld von Nutzern, deren Computer die dafür extrem komplexen Algorithmen berechnen. Die Digitalwährung Bitcoin steht auch wegen Betrugsvorwürfen, Börsenpleiten und des Verdachts auf Geldwäsche und Terrorfinanzierung im Rampenlicht.

Erst kürzlich hat Chinas Führung eine Schließung der in Peking ansässigen Börsen für Kryptowährungen wie Bitcoin angeordnet und dadurch den Kursrutsch ausgelöst. Nach der Order müssen die Betreiber den Handel sofort einstellen und bis Mittwoch dieser Woche einen Plan vorlegen, wie Kunden das bei den Plattformen hinterlegte Geld ohne Risiko abbuchen können.

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