Digitalisierung erreicht Finanzberatung

Die Erfahrungen mit Google, Amazon und Co. verändern auch die Ansprüche an Finanzdienstleister. Mit seinem neuen DIGITALEN KUNDENPORTAL „FiLiP“ reagiert Swiss Life Select darauf. Und setzt damit neue Maßstäbe.

Digitalisierung erreicht Finanzberatung

Schwere Eichenmöbel, dunkle Wandvertäfelung, knöcheltiefer Teppich und ein Berater, der einmal jährlich zur Audienz bittet und bei dem der adelige Stammbaum im Namen unüberhörbar mitschwingt: So sah die private Finanzberatung und -verwaltung viele Jahrzehnte aus. Auch wenn das Ambiente den einen oder anderen noch beeindrucken mag, zeitgemäß ist es nicht mehr. Der Einsatz digitaler Tools ist dabei, auch die Finanzberatung zu verändern, die allgegenwärtigen Onlineplattformen haben die Ansprüche verändert und geformt – auch wenn es ums Geld geht.

„Was heute zählt, ist Transparenz und die Verfügbarkeit aller Daten zu jeder Zeit“, formuliert das Thorsten Hoffmann, Head of Business Development & Digitale Strategien beim Finanzdienstleister Swiss Life Select. „Das sind nicht nur die jungen Menschen von Google, Amazon und Co. gewohnt. Und das ist die Benchmark, die auch an eine moderne, zeitgemäße und kundenorientierte Finanzberatung angelegt wird.“

Swiss Life Select hat darauf mit einem neuen Kundenportal reagiert. „FiLiP“ steht für „Financial Life Planner“ und bietet die Möglichkeit, alle Finanzdaten auf einer Plattform zu sammeln und auf einen Klick im Überblick zu haben. Sparkonten verschiedener Banken, Wertpapierdepots, Kreditverträge, Versicherungen – alles kann unter dem Dach von FiLiP zusammengeführt und sichtbar werden. Zusätzliches Service bietet ein Postfach, in dem sämtliche Verträge und relevanten Dokumente gesammelt und aufbewahrt werden können und damit ebenfalls virtuell griffbereit sind. Wer zudem in der günstigen Situation ist, eine oder sogar mehrere Immobilien zu besitzen, kann über ein weiteres Tool auch deren aktuelle Bewertung oder die zeitliche Wertentwicklung abfragen.


„Individuelle Ziele des Kunden stehen im Mittelpunkt der Beratung und des neuen Kundenportals.“ - Joachim Seebacher, Geschäftsführer Swiss Life Select

Zweieinhalb Jahre Entwicklungszeit hat der Finanzdienstleister in sein neues Serviceangebot investiert. „Viele reden von Digitalisierung – wir setzen sie um und bieten unseren Kundinnen und Kunden damit ein exzellentes Service, wie es sonst kein Finanzdienstleister anbieten kann“, so Joachim Seebacher, Geschäftsführer von Swiss Life Select Österreich.

DAS ZIEL IM MITTELPUNKT

Gruppiert sind die einzelnen Rubriken um das zentrale Element: das persönliche Ziel. Die erste Eigentumswohnung, ein Sabbatical für die individuelle Weiterbildung, Vorsorge für ein unbeschwertes und selbstbestimmtes Leben im Alter – die Bedürfnisse sind individuell. „Unser Kundenportal spiegelt unseren Beratungsansatz wider“, erläutert Seebacher, „denn wir gehen immer ganz stark auf die persönliche Situation des Einzelnen ein. Deshalb wird in einem Erstgespräch geklärt, was denn überhaupt die Wünsche und Ziele des Kunden sind. Danach richtet sich dann die Strategie.“ Das macht auch deutlich, dass das Kundenportal und die digitalen Möglichkeiten nicht die individuelle Beratung bei Swiss Life Select ersetzen. FiLiP ist kein Robo Advisor, der das Geld der Kunden automatisch nach einem bestimmten Schema anlegt.

NEUTRAL IST GEFRAGT

Doch die neuen digitalen Möglichkeiten sind nicht die einzige Veränderung in der Finanz- und Vermögensberatung. „Die Nachfrage nach einer neutralen, unabhängigen Beratung mit einem breiten Angebot an Veranlagungs-, Vorsorge-, Versicherungs- und Finanzierungsmöglichkeiten steigt“, so Seebacher. „Da wir selber keine eigenen Produkte haben, die wir verkaufen müssen, können wir aus dem Markt die besten und für die individuelle Strategie passenden Fonds, Anleihen, ETFs oder auch Versicherungen auswählen.“

Und auch inhaltlich gibt es erhebliche Veränderungen: Es zählt nicht mehr nur die Rendite, das Thema Nachhaltigkeit ist in den Fokus gerückt. Seebacher: „Nachhaltigkeit bei der Geldanlage ist ein Trend, der gekommen ist, um zu bleiben. Der Klimawandel ist inzwischen ja spürbar, er betrifft uns alle und beeinflusst auch die Geldanlage.“

So bequem die Finanzberatung aus einer Hand auch ist, gerade in Verbindung mit dem digitalen Kundenportal kann die totale Transparenz auch erschrecken. Soll mein Finanzberater wirklich alles über mich und meine finanzielle Situation wissen? „Keine Sorge“, beruhigt Digitalstratege Thorsten Hoffmann, „jeder Kunde entscheidet selbstverständlich selbst, welches Konto und welches Wertpapierdepot er in diese Plattform einbinden möchte.“

GEWOLLTER HACKER-ANGRIFF

Und das große Thema Datensicherheit, das bei sensiblen Finanzdaten besonders heikel ist? Auch hier ist vorgesorgt, versichert Hoffmann: „Der Swiss-Life- Konzern hat als international agierende Versicherung extrem hohe interne Security-Anforderungen. Dazu zählen jährliche Penetrationstests, bei denen externe Hacker gezielt versuchen, das System zu knacken. Das ist ein echter Härtest, bei dem mögliche Schwachpunkte aufgedeckt werden.“

Individuelle Beratung in Verbindung mit einer digitalen Plattform, die Übersicht und Transparenz auf einen Blick bietet – für Swiss Life Select sieht so die Zukunft der Finanzberatung aus. Und wie ist die weitere Entwicklung, was kommt als Nächstes? „Geplant ist, weitere Portale und Partner einzubinden“, erläutert Thorsten Hoffmann. Schon jetzt bietet FiLiP auch ein Immobilien- Service. Die Plattform erfasst rund 95 Prozent aller in Österreich angebotenen Immobilien. Über einen Suchfilter kann gezielt gesucht werden, ein integriertes Bewertungstool hilft bei der preislichen Einschätzung des konkreten Objektes. Zusätzlich können Bauträger dort aktuelle Projekte vorstellen. Hoffmann: „Es muss immer darum gehen, unseren Kundinnen und Kunden noch mehr echten Mehrwert zu bieten.“

Facts & Figures

SWISS LIFE SELECT ist mit 100.000 Kundinnen und Kunden Marktführer unter den unabhängigen Finanzberatern in Österreich. Allein in den vergangenen zwölf Monaten führten die rund 270 selbstständigen Vertriebspartner und die 80 Mitarbeiter in der Wiener Zentrale über 30.000 Beratungsgespräche zu den Themen Veranlagung, Vorsorge, Versicherung und Finanzierung durch. Der Finanzdienstleister ist Teil der börsennotierten Schweizer Swiss Life Gruppe, die weltweit rund 10.000 Mitarbeiter beschäftigt.


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