Inflation weiter auf Rekordwert von über 7 %

Die Inflationsrate bleibt in der EU und in Österreich auf einem Rekordhoch. Haupttreiber sind stark gestiegene Energiepreise und zunehmend auch auch die gestiegenen Nahrungsmittelpreise.

Inflation weiter auf Rekordwert von über 7 %

Die Inflation im Euroraum liegt unverändert beim Rekordwert von 7,4 %, in Österreich bei 7,2 %.

Die hohen Verbraucherpreise sorgen weiterhin für eine Rekordinflation im Euroraum. Die nach europäischer Methode errechneten Verbraucherpreise (HVPI) betrugen im April wie auch schon im März im Jahresvergleich 7,4 Prozent, wie die EU-Statistikbehörde Eurostat mitteilte. Ein Jahr zuvor lagen sie demnach bei 1,6 Prozent. Haupttreiber der Inflation waren erneut die Energiepreise: Sie verteuerten sich zum Vorjahresmonat um 37,5 Prozent.

Die Teuerung in Österreich hat sich weiter beschleunigt. Im April lag die Inflationsrate laut Statistik Austria bei 7,2 Prozent - eine so hohe Teuerungsrate hatte es zuletzt im Oktober 1981 gegeben. Für drei Fünftel der Inflation waren die Ausgaben für Verkehr und Wohnen verantwortlich. Gegenüber dem Vormonat März stieg das Preisniveau um 0,3 Prozent.

"Aktuell sind neben Treibstoffen und Energieprodukten auch anziehende Nahrungsmittelpreise für den Inflationsanstieg bestimmend", erklärt Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.

Das Leben wird weiter teurer

Die Inflationsrate im Euroraum war seit Einführung der Gemeinschaftswährung im Jahr 1999 noch nie so hoch. Bereits in den Monaten zuvor hatte die Inflationsrate Rekordwerte erreicht. Im Monatsvergleich stiegen die Verbraucherpreise im April um 0,6 Prozent.

In Österreich war die Teuerungsrate im März bei 6,8 Prozent gelegen. Im April waren die Preise für Verkehr im Durchschnitt bereits um 17,7 Prozent höher als vor einem Jahr. Für Wohnung, Wasser und Energie wurden die Preise durchschnittlich um 9,4 Prozent erhöht. Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verteuerten sich um 8,4 Prozent, Restaurants und Hotels hoben ihre Preise um durchschnittlich 6,4 Prozent an. Für Freizeit und Kultur war um 3,2 Prozent mehr zu bezahlen als vor einem Jahr.

Hauptpreistreiber waren im April gegenüber März Nahrungsmittel (+2,1 Prozent). Preisdämpfend wirkten gegenüber dem Vormonat Pauschalreisen (-19,2 Prozent).

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