In diesen Urlaubsländern kriegen Sie am meisten für Ihren Euro

In vielen Urlaubsländern bekommt man für sein Geld wesentlich mehr Waren und Dienstleistungen als in Österreich. In welchen Urlaubsländern das Ausgeben besonders Spaß macht und welche Länder am teuersten sind.

In diesen Urlaubsländern kriegen Sie am meisten für Ihren Euro

Wer in die USA reist, kriegt dort fast ein Viertel mehr für sein Geld als noch 2017.

Sonne, Sand und Meer und viel Leistung für wenig Geld. Das versprechen heuer vor allem mediterrane Urlaubsgefilde. Zumindest aus Sicht eines Österreichers. Laut Statistik Austria, die Jahr für Jahr den aktuellen Wert des Euros in anderen Urlaubsländern ermittelt, lässt es sich im Sommer 2018 vor allem in den klassischen Urlaubsländern Kroatien, Portugal, Griechenland, Spanien und Italien günstig Urlauben. Denn in diesen Ländern kriegt man für seinen Euro deutlich mehr als in Österreich.

Kroatien: Euro ist 50 Prozent mehr wert als in Österreich

Eines der günstigsten Länder ist in diesem Sommer - wie schon in vielen Jahren davor - Kroatien. So kriegt man für 100 in Österreich verdienter Euro in Kroatien für einen vergleichbaren tourismusrelevanten Warenkorb Waren und Dienstleistungen im Wert von durchschnittlich 153 Euro. Viel Leistung für wenig Euros kriegt man auch in Portugal. Dort erhält man für 100 Euro Waren und Dienstleistungen im Wert von 131 Euro. In Griechenland sind es 129 Euro, in Slowenien beträgt der Kaufkraftvorteil immerhin noch rund ein Viertel (122 Euro), in Spanien 123 Euro und in Italien, dem beliebtesten Reiseziel der Österreicher, 108 Euro. Am anderen Ende der Skala liegen die mit Abstand teuersten Reiseziele, die Schweiz (74 Euro), Dänemark (76 Euro) und Schweden (84 Euro).

Bulgarien: Euro-Paradies im Osten

Immer noch ein Paradies für Sparefrohs ist Osteuropa. Für 100 Euro kriegt man teilweise rund die Hälfte mehr an vergleichbaren Produkten und Dienstleistungen als in Österreich. Bulgarien rangiert mit 213 Euro als preisgünstigste Destination vor Rumänien (191 Euro), Ungarn (165 Euro), Tschechien (164 Euro), Polen (154 Euro) und der Slowakei (144 Euro).

Türkei: Inflation und Wertverlust der Lira

Die Türkei hat für Urlauber aus politischen Gründen an Reiz eingebüßt. Aus finanzieller Sicht ist es hingegen noch günstiger geworden, an den Bosporus oder die türkische Riviera zu reisen. Die Konsumpreise sind gegenüber dem Vorjahr zwar um elf Prozent gestiegen. Gleichzeitig hat aber die türkische Lira massiv an Wert eingebüßt - rund 28 Prozent. Ergibt einen Gegenwert von derzeit 196 Euro (2017: 167 Euro).

Starker Euro macht Reisen in die USA, nach Australien und Japan attraktiv

Der starke Euro-Wechselkurs macht auch Reisen in bekannte Überseedestinationen günstiger: Für Reisende in die USA bietet sich mit einem Gegenwert von 105 Euro (April 2017: 92 Euro) ein kleiner Kaufkraftgewinn, nicht zuletzt durch den fast 15-prozentigen Kursgewinn des Euro gegenüber dem US-Dollar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum Mai.

Ähnlich stark war der Kursgewinn des Euro von rund 12 Prozent gegenüber den Landeswährungen in Australien (der Gegenwert beträgt nunmehr 86 Euro gegenüber 76 Euro im Vorjahr) und in Mexiko (Euro-Gegenwert nunmehr 180 Euro gegenüber 160 Euro im Vorjahr). Auch der japanische Yen verbuchte einen zweistelligen Kursverlust; Japan liegt nunmehr bei einem Gegenwert von 109 Euro nach 96 Euro im Vorjahr.

Irland und Frankreich: Die teuersten Nationen in der Eurozone

Irland, Belgien und Frankreich stellen mit einem Wert von 92 bis 96 Euro in Euroland die teuersten Destinationen dar. In Deutschland erhält man mit 99 Euro im Landesdurchschnitt annähernd gleich viel an Gütern und Dienstleistungen wie in Österreich.

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