Immofinanz plant eine Mega-Kapitalerhöhung um 20 Prozent

Die Großaktionäre s Immo und Ronny Pecik wollen bei Transaktion mit 60 Millionen Euro und 35 Mio. Euro mitziehen. Das Gesamtvolumen nach aktuellem Aktienkurs beläuft sich auf 343 Millionen Euro.

Immofinanz plant eine Mega-Kapitalerhöhung um 20 Prozent

Wien. Die börsennotierte Immofinanz AG [ISIN AT0000A21KS2] plant eine größere Kapitalerhöhung: Im Ausmaß von rund 15 Prozent des Grundkapitals sollen 16,812.789 Aktien in einem beschleunigten Verfahren bei institutionellen Investoren platziert werden. Für weitere 5,604.263 Aktien, rund 5 Prozent des Nominale, soll eine Pflichtwandelanleihe angeboten werden, teilte das ATX-Unternehmen am Mittwochabend mit.

Gemessen am Schlusskurs von Mittwoch - 15,31 Euro je Aktie - geht es insgesamt um ein Volumen von rund 343 Mio. Euro, das Unternehmen ist aktuell an der Börse mit gut 1,7 Mrd. Euro bewertet. Die Immofinanz-Großaktionäre s Immo und Ronny Pecik, der seit heuer auch CEO des Unternehmens ist, werden sich der Aussendung zufolge mit 60 Mio. (s Immo ISIN AT0000652250 ) bzw. 35 Mio. Euro (Pecik und Co-Investoren) an den beiden Platzierungsverfahren beteiligen.

Nach Angaben von Ende April hält die s Immo 12 Prozent an der Immofinanz, diese wiederum 29 Prozent an der s Immo. Pecik gehören (mit unterschiedlichen Partnern) 10,7 Prozent an der Immofinanz und 14,2 Prozent der s Immo.

Die neuen Aktien sollen ab Beginn des Geschäftsjahrs 2019 dividendenberechtigt sein und voraussichtlich am oder um den 13. Juli, den kommenden Montag, zum Handel an der Wiener Börse zugelassen werden. Die Kapitalmaßnahmen dienen laut Immofinanz der Stärkung des Kapitals der Gesellschaft: Verwenden wolle man die Nettoemissionserlöse zur Refinanzierung von Finanzverbindlichkeiten, zur Nutzung potenzieller Wachstumschancen und zu allgemeinen Unternehmenszwecken.

Die endgültigen Emissionsbedingungen des Bond, samt Nominale, Wandlungspreis und Zinssatz (Kupon zwischen 4 und 5 Prozent geplant), werden vom Immofinanz-Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats festgelegt und nach Ende des Accelerated Bookbuilding-Verfahrens bekanntgegeben, hieß es. Der anfängliche Wandlungspreis werde mit 12 Prozent Prämie über dem erzielten Ausgabebetrag (Veräußerungspreis) der Aktien im Rahmen der gleichzeitigen Aktienplatzierung festgelegt. Als Laufzeit sind drei Jahre und eine Notierung ab ca. 23. Juli geplant.

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