Wie wertbeständig ist Gold?

Gold ist seit jeher das Symbol für Reichtum und Wohlstand schlechthin und erfreut sich auch aktuell höchster Beliebtheit. Kein Wunder: Während Festgeld aufgrund der Inflation real gesehen stetig an Wert verliert, verfügt das Edelmetall heute immer noch über eine vergleichbare Kaufkraft wie vor hunderten oder gar tausenden Jahren.

Wie wertbeständig ist Gold?

Beispiele aus der Geschichte veranschaulichen diesen konsequenten Werterhalt: So wurden im antiken Griechenland zwei so genannte Gold-Talente zu je 26 Kilogramm bzw. 829 Feinunzen für den Kauf eines 37 Meter langen Kriegsschiffes benötigt. Diese Menge an Gold entspricht aktuell etwa 1,8 Millionen Euro – ein Betrag, für den man sich auch heute ein größeres Segelboot leisten kann.

Dieser Werterhalt ist aber auch in gängigeren Warengruppen wie Lebensmitteln oder Kleidung festzustellen. So bekam man im antiken Rom für einen Aureus (eine Münze mit etwa 11 Gramm Gold) 400 Liter billigen Wein – das entspricht dem heutigen Preis von etwa einem Euro je Liter. Im Jahre 301 nach Christus kostete eine hochwertige Tunika im römischen Reich 2.000 Denar (knapp zwei Aureus): Dem aktuellen Goldpreis entsprechend wäre das ein Betrag von etwa 800 Euro, für den man sich auch heute einen Anzug maßschneidern lassen kann.

Es ist aber gar nicht notwendig, so weit in der Geschichte zurückzugehen, um den andauernden Werterhalt von Gold zu veranschaulichen: So benötigte man für den Kauf eines Mittelklassewagens im Jahr 1908 den Gegenwert von etwa einem Kilogramm Gold, ebenso wie heute.

Im Gegensatz dazu wirkt der inflationsbedingte Kaufkraftverlust des Geldes besonders drastisch. Ein Beispiel aus dem Alltag: Für einen Gegenwert von etwa 15 Eurocent konnte man sich vor dreißig Jahren ein kleines Eis gönnen, heute kostet eine solche Nascherei bereits rund das Zehnfache. Wird die Nullzinspolitik fortgesetzt, geht bei einer Inflationsrate von 2 % innerhalb einer Generation die Hälfte der Kaufkraft verloren, wie Experten vorrechnen. Wer als alternative Anlageform zu Aktien greifen will, muss dafür einen langen Atem beweisen, da sie vor allem kurzfristig schwankungsfreudig sind und daher Kursrisiken bergen, die nicht jeder in Kauf nehmen möchte.

Für die Praxis bedeutet das aber natürlich trotzdem nicht, dass man all sein Vermögen in Gold anhäufen sollte. Experten empfehlen, bei der Zukunftsvorsorge auf mehrere Säulen zu setzen – Gold, Silber und Co. können dabei aber eine wichtige Rolle spielen. „Wenn man einen Teil seines Kapitals in Aktien und andere klassische Anlageformen investiert, sollte man im Zuge der Diversifikation auch Edelmetalle berücksichtigen“, sagt Rudolf Brenner, CEO der philoro EDELMETALLE GmbH.


Wir pflegen zu sagen: Wer breit streut, fällt nicht! Wichtig ist, dass man immer mehrere Säulen aufbauen sollte: Liquidität, Aktien, Immobilien und die Anlage in Edelmetalle. Bereits mit kleineren Summen kann man in Edelmetalle investieren, so z.B. mit Anlagemünzen in Gold und Silber oder mit unserem Goldsparplan. Dieser bietet die Möglichkeit bereits ab einem Investment von 50 € zu Konditionen einzukaufen, wie sie sonst nur Großhändler erhalten.

Gold: Zahlen & Fakten auf einen Blick

Wie wird die Goldnachfrage durch die Covid-19-Pandemie beeinflusst? Wie hat sich der Goldpreis in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt, und wie lässt sich die langfristige Wertbeständigkeit des Edelmetalls anhand historischer Beispiele veranschaulichen? Unsere Infografik liefert alle Antworten auf einen Blick.


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