Gewinnfreibetrag: Mit diesen Wertpapieren senken Sie Ihre Steuer

Einkommensteuerzahler können Ihre Bemessungsgrundlage für die Steuern massiv senken, wenn sie einen Teil ihres Gewinnes in bestimmte Wertpapiere investieren und so einen unversteuerten Gewinnfreibetrag erhalten. Doch nur bestimmte Fonds und Anleihen kommen dafür infrage. Trend.at hat zahlreiche Produkte herausgesucht, erklärt worin diese investieren und welche Rendite dabei in den vergangenen Jahren herausgeschaut hat.

Gewinnfreibetrag: Mit diesen Wertpapieren senken Sie Ihre Steuer

Wer clever in Fonds, Wohnbauanleihen und speziellen Einzelanleihen investiert, kann bis zu 22.675 Euro pro Jahr Steuern sparen.

Heuer müssen sich Gewerbetreibende, Landwirte und freie Selbstständige noch in Geduld üben. Ab 2022 spült die Steuerreform der türkis-grünen Regierung diesen Einkommenssteuerpflichtigen extra Geld in die Kassen. Denn soll der Gewinnfreibetrag erhöht werden. Das ist quasi ein äquivalent für das 13. und 14. Monatsgehalt von Angestellten und Arbeitern. So konnten Einkommensteuerzahler bisher durch den Gewinnfreibetrag mit Investments in den Kapitalmarkt ihren steuerlichen Gewinn um bis zu rund 22.600 Euro senken. Ab 2022 soll dieser Betrag aufgestockt werden. Dann wird der Gewinnfreibetrag, den natürliche Personen mit betrieblichen Einkunftsarten in Anspruch nehmen können, von 13 auf 15 Prozent erhöht. Nach Berechnung der Regierung senkt das die Steuerlast dieser Unternehmen um geschätzte 150 Millionen Euro. Trotz dieser Möglichkeit, dem Staat so etwas von den Steuern wieder abzuzwacken, lassen viele diese Chance ungenutzt verstreichen, statt mit diesem Geld staatlich geförderten Vermögensaufbau zu betreiben.

Ab 30.000 Euro Gewinn Investments frei wählbar
Doch nicht jeder Freiberufler oder Gewerbetreibende kann einen Gewinnfreibetrag geltend machen. Das hängt davon ab, wie viel Gewinn am Ende des Jahres voraussichtlich übrig bleibt. Wer nicht mehr als 30.000 Euro Gewinn pro Jahr erzielt, für den zieht die Finanz automatisch einen Grundfreibetrag von 13 Prozent ab, aber darüber hinaus kann nichts mehr investieren, das steuerlich wirksam werden würde. Über diese Schwelle hinaus, sind die Gewinnfreibeträge gestaffelt. Siehe Information und Beispielrechnungen zur Veranschaulichung am Ende des Artikels. Wer noch nicht recht abschätzen kann, ob er über die Schwelle kommt und wenn ja in welcher Höhe kann das unter anderem mit einem eigenen Gewinnfreibetragsrechner wie etwa von ARTS Asset Management.

Über 200 Fonds zur Auswahl
Doch die Suche nach Wertpapiere, die den Anforderungen des §14 nach dem Einkommenssteuergesetz entsprechen, ist wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Denn bis auf wenige Ausnahmen haben Anbieter solcher Produkte, diese übersichtlich auf ihren Internetseiten oder Foldern aufgelistet. Selbst Gesellschaften, die mehrere §14 Fonds anbieten, haben diese nicht auf einen Blick auf deren Homepage übersichtlich zusammengefasst. trend.at hat sich deshalb auf die Suche gemacht und präsentiert eine Auswahl dieser Fonds, die helfen den Jahresgewinn vor dem Fiskus zu reduzieren. Insgesamt sind es in Österreich laut der Datenbank Mountain-View 213 solcher §14-Fonds. Lesen Sie, welche Investmentschwerpunkte diese Produkte setzen und wie diese in den vergangenen Jahren abgeschnitten haben.

Konservative Richtlinien
Doch die Wertpapiere, die für den Gewinnfreibetrag verwendet werden dürfen, müssen laut Vorschrift ganz bestimmte Kriterien erfüllen. Diese müssen besonders konservativ sein und den Siegel §14 Fonds tragen, sonst streicht die Finanz das Investment gnadenlos wieder heraus, selbst wenn es sich um noch so solide veranlagtes Geld handelt. Lassen Sie sich auch nicht von Bankberatern täuschen, die behaupten, dieses wäre §14 konform. Wenn es nicht als solches gekennzeichnet ist, ist es das auch nicht. In diese Kategorie fallen Wohnbauanleihen, bestimmte Einzelanleihen und spezielle Anleihenfonds, Mischfonds aus Aktien und Anleihen und Immobilienfonds.

Die besten §-14-Mischfonds

Besonders groß ist die Auswahl, die den § 14-Kriterien entsprechen, bei Mischfonds

Managed Profit Plus: Risikoreicher Fonds mit hoher Rendite
Der beste Fonds auf Jahressicht im Sinne des Einkommenssteuergesetzes war, wie im Jahr davor, der mit fünf Sternen ausgezeichnete Managed Profit Plus (ISIN: AT0000A06VB6) der Grazer Security KG. Der globale Mischfonds schaffte auf 12-Monatsbasis eine Rendite von 12,6 Prozent . Im Vorjahr waren es 9,6 Prozent und in den vergangenen drei Jahren im Schnitt 11,5 Prozent. Aktien und Firmenanleihen dürfen nicht mehr als 70 Prozent des Fondsvermögens ausmachen. Industrie- und Grundstoffe sind aktuell übergewichtet. Generell liegt der Schwerpunkt auf Papieren mittelgroßer wachstumsstarker Unternehmen. Im Depot finden sich knapp 70 Prozent Anleihen und 23 Prozent Aktien. Von den Topholdings des Vorjahrs findet sich derzeit keiner mehr. Zu den am stärksten gewichteten Papieren zählen aber wieder relativ unbekannte Unternehmen wie die CentralNic, Vimeo und Metabolic Explorer. Zu den Bluechips im Depot zählen Facebook, Moodys und Mastercard. Die laufenden Kosten für den Fonds sind mit jährlich 2,09 Prozent relativ hoch, was bei einer anhaltend hohen Performance jedoch zu verschmerzen wäre.

Allianz Invest Klassisch: Anleihen
Unter die Top-Ten der §14-Fonds hat es heuer auch der Allianz Invest Klassisch (ISIN: AT0000809256) mit einer Einjahres-Rendite von 11,6 Prozent knapp hinter dem Managed-Profit-Fonds geschafft. Der Mischfonds setzt auf Staatsanleihen, Subfonds, wie der Allianz Invest Rentenfonds. Derzeit ist das Verhältnis von Aktien und Anleihen 50:40. Fast die Hälfte des Vermögens fließt in US-Werte, je ein Viertel in die Eurozone und Asien. Die Spesen pro Jahr betragen 1,69 Prozent.

Schoellerbank Global Pension Fonds: Mischfonds - Bank als bester Vermögensverwalter ausgezeichnet

Wieder unter die Top 3 hat es wie der Managed Profit Plus auch der Schoellerbank Global Pension Fonds (ISIN: AT0000820550), der mehrfach zu den besten seiner Kategorie zählte, hat in den vergangenen zwölf Monaten ein Plus von 11,7 Prozent erzielt. Das Fondsmanagement investiert mindestens 50 Prozent in Euro-Anleihefonds und Cash. Der Rest des Vermögens wird in internationale Aktienfonds investiert, ohne Restriktionen nach Ländern und Branchen. Ähnlich wie im Vorjahr liegt der Aktienanteil bei 48 Prozent. Tech- und Gesundheitstitel dominieren mit einem Anteil von 35 Prozent das Depot. Laufende Kosten: 1,46 Prozent. Die Einschätzungen über die Entwicklung an den Börsen der Bank dürfte generell nicht schlecht sein, hat die Investmentgesellschaft doch in den vergangenen Jahren beim Elite Report, dem größten Bankentest im deutschsprachigem Raum, wiederholt eine Auszeichnung erhalten.

KMU Starmix Ausgewogen: Knapp 30 Prozent Aktienquote

Der KMU Starmix Ausgewogen (ISIN: AT0000A056H9) der Kepler KAG hat zwar im Vorjahr mit Plus 0,40 Prozent nur ein mageres Ergebnis eingefahren, hat aber heuer wieder zu seiner gewohnten Stärke zurückgefunden und konnte einen Wertzuwachs von 9,9 Prozent verbuchen. Der 4-Sterne-Fonds liegt beim 5-Jahrescheck mit einrt jährlichen Durchschnittsrendite von 4,5 Prozent. Der Anleihen- und Anleihenfonds-Anteil beträgt bis zu 60 Prozent und der Aktien- und Aktienfonds bis zu 40 Prozent. Der Anleihenanteil wurde im Vergleich zum November 2019 auf 56 Prozent erhöht, der Aktienanteil wum zehn Prozent auf 40 Prozent aufgestockt. Der Fonds profitierte von Investments in inflationsgeschützte Anleihen, renditestarke Firmenanleihen. Bei Aktien setzte Fondsmanager Josef Falzberger fast ausschließlich auf Industriestaaten. Die jährliche Managementgebühr beträgt moderate 0,75 Prozent.

C-QUADRAT ARTS Total Return Vorsorge §14 EStG: Minimaler US-Anteil, Europa deutlich über dem Schnitt

Der Mischfonds C-QUADRAT ARTS Total Return Vorsorge §14 EStG (ISIN: AT0000A02PE1) ist ein ausgewogener Mischfonds, der mit einem Renditeplus von 9,7 Prozent in den letzten zwölf Monaten ebenfalls zur Riege der beste §14-Fonds zählt. Das nüchterne Auswahlverfahren der Subfonds, diese werden von computergesteuerten Trendfolgefonds ausgewählt, hat sich bezahlt gemacht. Der Fonds hat fast die Hälfte in der Eurozone investiert, fast 20 Prozent in Asien und knapp zehn Prozent in den USA und ist damit in Asien deutlich stärker gewichtet als der zugrunde liegende Index, wenn sich der Fonds, bei der Selektion der Subtitel auch an keiner Benchmark orientiert. Gekauft wird was über einen längeren Beobachtungszeitraum gut läuft. Kommt es allerdings zu abrupten, starken Kurseinbrüchen, hat der Fonds mitunter das nachsehen. Die Aktienquote beträgt maximal 70 Prozent, derzeit sind es 52 Prozent. In negativen Börsenphasen kann die Aktienquote sogar auf Null Prozent reduziert werden. Die jährlichen Kosten belaufen sich auf 2,16 Prozent.

4-Sterne-Klassiker KEPLER Vorsorge Mixfonds

Seit Jahren zu den Spitzenfonds unter den §14-Fonds zählt der Kepler Vorsorge Mixfonds (ISIN: AT0000722640). Der Mischfonds hat sich von seinem Absturz nach der Pandemie wieder vollständig erholt und verbucht in den vergangenen zwölf Monaten eine stattliche Rendite von 9,7 Prozent . Die Aktienquote liegt mit 35 Prozent fast gleich hoch wie in den beiden Jahren davor. Derzeit sind Staatsanleihen, etwa aus Spanien und Österreich sowie eine Unternehmensanleihe von Facebook unter den größten Positionen. Wichtig bei Fonds ist es nicht nur auf die Rendite sondern auch auf die laufenden Kosten zu achten. Die jährlichen Spesen bei diesen Fonds betragen 1,15 Prozent.

Raiffeisen-§ 14-MixLight mit starkem Euroland-Übergewicht
Der Mischfonds Raiffeisen-§14-MixLight (ISIN: AT0000726914) wurde zwar im Pandemiejahr vom allgemeinen Abwärtssog der Börse schwer erwischt und hat schlechter abgeschnitten als der Durchschnitt der Konkurrenzprodukte. In den vergangenen zwölf Monaten war der Fonds mit 6,3 Prozent wieder Boden gut gemacht. In den letzten drei Jahre ging sich ein Wertzuwachs von jährlich 4,3 Prozent aus. Der Anleihenanteil liegt derzeit fast 60 Prozent, wovon fast 30 Prozent in Unternehmensanleihen veranlagt sind. Der Subfondsanteil in Aktien wurde auf 15 Prozent reduziert. Zehn Prozent der Aktien notieren in Europa. Wie viele andere Fonds wird nichts über die Einzelpositionen verraten. Die Kosten für den Raiffeisen-§14-MixLight belaufen sich auf 1,25 Prozent des veranlagten Geldes pro Jahr.

You Invest Responsible balanced Hoher US-Aktien-Anteil, Euroland vergleichsweise gering

Der Erste Portfolio Balanced (ISIN: AT0000A15VN2) hat einen neuen hübschen Namen: YOU INVEST RESPONSIBLE balanced. Gie in den Jahren davor, hat er es damit der Konkurrenz wieder einmal gezeigt. Dem, auf die Selektion nachhaltiger Wertpapiere spezialisierte Fonds, gelang es, gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, deutlich besser abzuschneiden als der Durchschnitt der Fonds in dieser Kategorie. Der Wertzuwachs: 7,2 Prozent . Der Anleihenanteil liegt bei 65 Prozent. Der US-Anteil bei Aktien liegt bei rund 40 Prozent, der Europa-Aktien-Anteil wurde auf 14 Prozent herunter gefahren. As Auf Sicht von drei Jahren schafft es das Management jährlich eine Rendite von 6,2 Prozent eine solide Performance. Investiert wird in Growth-Aktien, also wachstumsstarke Titel, mit hoher Marktkapitalisierung. Höhe der laufenden Kosten: 1,53 Prozent.

Top-Anleihenfonds

Anleihenfonds, die eine vergleichsweise gute Performance liefern, muss man angesichts der anhaltenden Niedrigzinsphase und steigender Inflation, mit der Lupe suchen. Selbst wenn sie einen Wertzuwachs erzielen, bleibt nach Teuerungsrate und KEST-Abzug nicht viel oder gar nichts übrig.

Schoellerbank Staats- und Unternehmensanleihenfonds mit Focus Österreich
Einer der weiteren Schoellerbank §14-Fonds ist der Schoellerbank Vorsorgefonds (ISIN: AT0000902424). Der Fonds hat eine klare Stoßrichtung: Ins Depot kommen nur erstklassige Euro-Anleihen österreichischer Provenienz. Bei einem Fonds wie diesem sind zwar Zahlungsausfällen de facto ausgeschlossen, aber solche Papiere mit negativen Renditen sollte man derzeit trotzdem lieber einen Bogen machen. 2019 gab es um diese Zeit noch etwas mehr als Null Prozent, aber derzeit ist der Fonds auf Einjahressicht mit 2,7 Prozent unter Wasser.

Mit konservativen Immobilienfonds die Steuer senken

Wer keine schlaflosen Nächte wegen der Performance seiner Fonds haben möchte, konnte in den vergangenen Jahren mit stockkonservative Immofonds, die direkt in Einzelimmobilien veranlagen, schlafen wie ein Murmeltier. Kein Ausreißer nach unten hat bisher je die Nerven strapaziert, wenn man sich auch keine großen Sprünge erwarten darf. Aber mehr als im Schnitt zwei Prozent Rendite ist man heutzutage schon fast um Welten besser dran als mit Sparbuch-Zinsen.

Real Invest Austria: Konservative Immo-Investments in Hauptstädten mit stetem Ertrag

Der Real Invest Austria der Bank Austria (ISIN: AT0000634357) zählt zu den konservativen Perlen in der Welt der Immobilienfonds, die direkt in Einzelobjekte investieren. Innerhalb der vergangenen zwölf Monate verbuchte der Fonds einen Zuwachs von 2,5 Prozent . In zehn Jahren machten Anleger damit jährlich einen Ertrag von 2,8 Prozent. Investiert wird in österreichische Infrastruktur. Langfristige Mietverträge, unter anderem in Objekte in Wien und in den Landeshauptstädten in ersten Lagen bilden ein stabiles Fundament für die Rendite. Investiert wird in Wohnungen, Büros, Schulen, Kindergärten, Studentenheime und Einkaufszentren mit hohem Nachhaltigkeitsniveau, deren Objekte an bonitätsstarke Mieter vergeben werden.

Erste Immobilienfonds: Niedrige Spesen, gute Performance

Wie der Real Invest zieht auch der Chart der Erste Immobilienfonds (ISIN: AT0000A08SH5) fast schnurgerade nach oben. Auch er zählt mit einer Rendite von 2,4 Prozent zu den besten in seinem Segment. In drei Jahren warf der Fonds järhlich 2,5 Prozent ab. Das mag zum Teil auch daran liegen, dass der Fonds mit 0,91 Prozent jährliche Spesen verglichen mit Misch- oder Aktienfonds recht günstig ist. Der Immobilienfonds investiert drei Viertel seines Vermögens in Ballungszentren innerhalb Österreichs und ein Viertel in Deutschland. Das Immobilienportfolio bist überwiegend in Wohnimmos investiert und zu einem knappen Drittel in Büros, Geschäftslokale dienen nur eine kleine Beimischung. Zu den am stärksten gewichteten Objekten zählen eine in Hamburg, gefolgt von vier in Wien, am Laaer-Berg oder etwa auf der Mariahilfer Straße.

SemperReal Estate: In zehn Jahren 2,6 Prozent pro Jahr

Gut unterwegs ist auch der LLB SemperReal Estate(ISIN: AT0000615158) mit einem Ertrag von 1,5 Prozent . Auch hier gilt: Auch wenn die Rendite minimal erscheint, mit den Jahren läppern sich auch kleine, aber stete Renditezuwächse. Auf Sicht von zehn Jahren waren das bei diesem Fonds im Schnitt von jeweils 2,6 Prozent. Wenn auch dieser Fonds gerade in der Krise nicht ohne Risiko ist. Veranlagt wird nämlich vor allem in gewerblich genutzte Immobilien, vor allem in Einzelhandelsimmobilien, vermietete Bürohäuser, Hotelimmobilien oder Logistikobjekte. Laufende Kosten: 0,96 Prozent.

Milliardenschwerer französischer §14-Immofonds
Seit dem Vorjahr neu in Österreich ist der französische Immobilienfonds Corum Origin, der auch § 14-fähig ist. Der 1,9 Milliarden-Euro schwere Fonds hat seit seiner Auflage im Jahr 2012, laut Angaben der Gesellschaft, eine jährliche Rendite von rund sechs Prozent erzielt. Die Dividende wird monatlich an alle Investoren ausgeschüttet. Der Fonds ist in 140 Immobilien in 13 Ländern der Eurozone investiert. 40 Prozent des Vermögens stecken in Büros, 30 in Geschäftslokalen und 14 Prozent in Hotels. Zu den Mietern zählen H&M, FedEx, Heineken, Bridgestone und Carrefour. "Die Qualität der Mieter ist uns besonders wichtig", Frederic Puzin, CEO von Corum Origin. Die durchschnittliche Dauer der Mietverträge beträgt 7,7 Jahre. Die Rendite im Vergleich zum Vorjahr 6,5 Prozent . Weitere Informationen zu dem Fonds finden Sie unter corum-investment.at Einen Blick auf die aktuelle Performance und die Portfolio-Zusammensetzung finden sich auf der Homepage. Wertpapierkennnummer gibt es keine. "Die Summe der jährlichen Investments ist limitiert, da stets nur eine bestimmte Anzahl lohnender Objekte zur Auswahl stehen", so Puzin.

Soravia-Immoanleihe
Die IFA, ein Investmentportal der Soravia Gruppe, begibt eine nicht nachrangige Unternehmensanleihe mit einer Rendite von 3,75 Prozent und einer Laufzeit bis 28. Februar 2026 (AT0000A2S7K6). Damit können sich Anleger direkt an Immobilieninvestments der Gesellschaft beteiligen. Das Mindestinvestitionsvolumen beträgt 10.000 Euro. Während der gesamten Laufzeit wird ein Rückverkaufsrecht zum Rückkaufspreis in Höhe von 90 Prozent des Nennbetrags gewährt. Wer bis 14. Dezember 2021 die Anleihe zeichnet, kann für das selbe Jahr den Gewinnfreibetrag geltend machen. Gezeichnet kann die Anleihen aber bis 31. August 2022 werden. Mit dem Emissionserlöse sollen Liegenschaften gekauft und bestehende Finanzierungen gestützt werden.

Der Gewinnfreibetrag kann wie bereits in den vergangenen Jahren auch in Form von Wohnbauanleihen geltend gemacht werden.

So ist der Gewinnfreibetrag gestaffelt

Die Höhe des Gewinnfreibetrags hängt von der Höhe des Jahresgewinns ab.
Gewinnfreibetrag bis zu 580.000 Euro gestaffelt
Der Gewinnfreibetrag ist wie folgt gestaffelt:
• 13 % für die ersten 175.000 Euro Gewinn
• 7 % für die nächsten 175.000 Euro Gewinn
• 4,5 % für die nächsten 230.000 Euro Gewinn

Somit ergibt sich ein maximaler Gewinnfreibetrag in Höhe von 45.350 Euro und in der Regel eine maximale Steuerersparnis von 22.675 .


Beispiele für die Berechnung des Gewinnfreibetrags


Firmengewinn: 65.000 Euro, Gewinnfreibetrag: 8.450 Euro

Der Gewinn beträgt 65.000 Euro. Der Gewinnfreibetrag setzt sich aus dem Grundfreibetrag (13 % von 30.000 Euro) und dem investitionsbedingten Gewinnfreibetrag (13 % von 35.000 Euro) zusammen. Der Grundfreibetrag von 3.900 Euro steht automatisch zu – für diesen Betrag ist keine Investition notwendig. Eine Investition von 4.550 Euro kann getätigt werden. In Summe beträgt der Gewinnfreibetrag in diesem Beispiel 8.450 Euro.


Firmengewinn: 120.000 Euro, Gewinnfreibetrag: 15.500 Euro

Der Gewinn beträgt 120.000 Euro. Auch hier steht der Grundfreibetrag von 3.900 Euro ohne Investitionserfordernis zu. Der investitionsbedingte Freibetrag beträgt 11.700 Euro (13 % von 90.000 Euro). In Summe beträgt der Gewinnfreibetrag in diesem Beispiel 15.600 Euro (= 13% von 120.000 Euro).

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