Get the Swing: billig kaufen, teuer verkaufen #IC19

Get the Swing: billig kaufen, teuer verkaufen #IC19

Wie man die alte Regel "billig kaufen, teuer verkaufen" mit Erfahrung und Disziplin tatsächlich umsetzen kann.

SWING TRADER agieren immer nach fundamentalen Trends, nutzen dabei aber die sogenannten "Swings", die Wellen, die Aktien- Kurse gemeinhin beschreiben. Nie geht es mit einem Kurs, egal, ob es sich um Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Währungen oder andere Wertpapierklassen handelt, immer nur stur in eine Richtung. Es treten, wie der Chart der CA-Immo- Aktie zeigt, immer Gegenbewegungen auf. Und die zu nutzen, ist die Basis des Swing Tradings.

Die Logik dahinter ist folgende: Ein Trend wird gemeinhin mehrfach getestet und bestätigt, aber brechen kann er nur einmal. Auf den Fortbestand eines Trends zu setzen, wirkt daher erfolgversprechender, als auf seinen Bruch zu wetten. Natürlich agieren Swing Trader nicht dagegen, wenn eine Aktie gute oder schlechte Kennzahlen liefert. Aber selbst bei guten Aktien hält die Aufwärtsbewegung nicht ewig an. Wenn sich ein Bruch in der Entwicklung innerhalb eines Trendkanals ergibt, kann der für Käufe oder Verkäufe genutzt werden.

Billig kaufen, teuer verkaufen

Basis des Swing Tradings ist es, Gegenbewegungen in Trends zu nutzen, um Positionen dann in die Gegenrichtung zu handeln. Das heißt, man versucht, wenn eine Aktie korrigiert, obwohl sich ihr Kurs in einem Aufwärtstrend befindet, zu kaufen, um dann so hoch und so nahe wie möglich an der nächsten Korrektur mit Gewinn wieder auszusteigen und bei der nächsten Korrektur wiederum günstig kaufen zu können. Vice versa nutzt der Swing Trader Gegenbewegungen nach oben im Abwärtstrend aus, um zu verkaufen und dann, wenn der erhoffte, nächste Abwärtsimpuls sich eingestellt hat, einzudecken. Das klingt einfach, aber so einfach ist es dann eben doch nicht. Was ein Swing Trader braucht, sind zwei Dinge: Erfahrung und Disziplin.

"Billig kaufen, teuer verkaufen", das ist das Motto des Swing Traders. Es erfordert zum einen das Fachwissen, zu erkennen, wo wirklich relevante potenzielle Wendepunkte liegen könnten und wo dann die Verlustbegrenzung platziert werden muss, die ohne Wenn und Aber einzuhalten ist, um der nächsten alten Börsenregel, "Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen" gerecht zu werden. Und wo ein sinnvoller Punkt ist, Gewinne mitzunehmen.

Welche Ansatzpunkte gäbe es für diese Trading- Strategie? Für Profi-Trader eine ganze Menge. Für Einsteiger bietet die 200-Tage-Linie einen guten Ansatzpunkt. Im Chart der CA-Immo-Aktie lässt sich gut erkennen, dass einem rund 200 Tage währenden Aufschwung ein fast eben so langer leichter Abschwung folgte. Daraus lassen sich Ein-und Ausstiegszeitpunkte ableiten.

Aber es gibt auch kürzere Trendlinien, die nur zehn oder 20 Tage lang anhalten. Wenn man einen Chart analysiert, erkennt man die Muster der Länge der Trendlinien. Diese könnten die Trader der Investors Challenge jetzt als Anhaltspunkte für eine Aufholjagd nutzen.




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