Fondssparen - mit kleinen Beträgen am Aktienmarkt mitmischen

Fondssparen - mit kleinen Beträgen am Aktienmarkt mitmischen

Im Themenspecial "Geldanlage" präsentiert trend die wichtigsten Informationen zum Vermögensaufbau, zur Geldanlage und zum Investieren in einer Welt fast ohne Zinsen. Dieser Artikel widmet sich dem Fondssparen als Möglichkeit, mit kleinen monatlichen Beträgen am Aktienmarkt mitmischen zu können.

In zinsarmen Zeiten ertönt er laut, der Lockruf des Finanzmarkts. An liegendem Kapital tut sich die Inflation gütlich, knabbert an Sparbüchern und Taggeldkonten. Alternativen wie Immobilien oder Gold sind auch nicht jedermanns Sache. Wer aber sein Geld nicht nur bewahren, sondern vermehren möchte, schielt auf die Börse. Dort winken gute Renditen – wenn man bereit ist, das entsprechende Risiko einzugehen und mitzukalkulieren.

Für Privatanleger ist es oft schwierig bis unmöglich, Kursentwicklungen richtig zu prognostizieren. Ein Fondssparplan bietet daher eine Möglichkeit, um am Finanzmarkt mitzumischen und dabei über einen längeren Zeithorizont auch von den Kursschwankungen zu profitieren.

Investmentfonds, oder einfach nur Fonds, sind Geldtöpfe, aus denen heraus Fondsmanager am Finanzmarkt investieren. Gespeist werden diese Geldtöpfe von Anlegern, die zwar in Aktien investieren wollen, sich aber lieber auf die Expertise der Fondsmanager verlassen. Die Manager investieren also das gesammelte Kapital ihrer Anleger – je nach Fonds entweder in Aktien, in Anleihen, oder einen Mix - und schütten etwaige Gewinne an die Anleger aus, am Ende der Wirtschaftsperiode. Dafür kassieren die Finanzjongleure eine Verwaltungsgebühr, die je nach Anbieter variiert und recht üppig ausfallen kann. Hier gilt es genauer hinzuschauen, damit Kosten und Rendite sich gut ausgehen.

Cost-Average-Effect

Soviel zu Fonds, doch wie lässt sich damit Geld ansparen? Wer einen Fondssparplan abschließt, bei einer Bank oder direkt an der Börse, verpflichtet sich zu regelmäßigen Einzahlungen in einen Fonds, z.B. 100 Euro pro Monat. Da die Zahlungen (100 Euro) gleich hoch bleiben, die Fondskurse aber steigen und fallen, greift der „Cost-Average-Effect“: Steht der Kurs tief, bekommt man für die 100 Euro mehr Fonds-Anteile, als bei hoch stehendem Kurs. Steigt der Kurs dann wieder an, profitieren Anleger vom eingangs billigeren Einkaufspreis.

Aber: Bleibt der erhoffte Kursanstieg aus, sitzt man auf Anteilen, die man zwar besonders günstig eingekauft hat, jedoch nicht gewinnbringend weiterverkaufen kann. Der klare Vorteil des Cost-Average-Effect liegt im niedrigen Einkaufspreis; Rendite garantiert er aber nicht. Eine Alternative bietet die Strategie der Identischen Stückzahl, etwas unglücklich abgekürzt mit "IS". Anstatt des eingezahlten Kapitals ist hier die Stückzahl an Fonds-Anleihen, die man pro Monat erwirbt, fixiert. Wirtschaftsforscher und Journalisten konnten sich bislang auf keine Strategie endgültig einigen.

Die Antwort der Versicherungsfirmen heißt „Fondsgebundene Lebensversicherung“, beschrieben in unserer Auflistung gängiger Anlageformen. Auch hier gilt es, ein Auge auf die Verwaltungskosten zu werfen, besonders bei „gezillmerten“ Verträgen: Dabei zahlen Anleger schon in den ersten Jahr die komplette Abschlusskosten ab; damit verzögert sich der Zeitpunkt, an dem der Sparplan rentabel wird.

Fallen die Kurse schließlich, bekommt man für den selben Betrag natürlich mehr Anteile.

75 Prozent Kurspotenzial beim deutschen Aktienindex Dax?

Geld

75 Prozent Kurspotenzial beim deutschen Aktienindex Dax?

Crowdfunding-Plattformen: Hochrsikante Investment-Portale

Geld

Crowdinvesting weiter im Vormarsch - Wachstum heuer beschleunigt

Wiener Immomarkt: Hohe Preissprünge sind passé

Geld

Wiener Immomarkt: Hohe Preissprünge sind passé