FMA verbietet Kryptomining-Unternehmen INVIA

FMA verbietet Kryptomining-Unternehmen INVIA

Die Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA hat das Geschäftsmodell des Wiener Kryptomining-Unternehmens INVIA untersagt. Das Unternehmen wurde zur Beendigung des Geschäftsbetriebes aufgefordert.

"Willkommen in der Welt des Mining. Treten Sie in die Welt des Kryptominings ein, ohne sich mit komplexen Praktiken auseinandersetzen zu müssen." Mit diesen Worten wirbt das Wiener Unternehmen "INVIA" auf seiner Website inviaworld.com um Kunden.

Ein Mining-Mix Konzept, beruhend auf einer einzigartigen Software, die es ermöglicht, den gesamten Kryptomining-Markt auf die profitabelsten Coins zu scannen, soll es Kunden ermöglichen, aktiv von den Mining Ausschüttungen zu leben. Freilich erst nachdem diese entsprechende Mining-Pakete gekauft haben, die das Unternehmen in sechs Preisklassen, zu 100, 300, 750, 1.500, 4.500 und 9.000 Euro für eine Laufzeit von 36 Monaten anbietet (siehe Abbildung).

Bis zu 9.000 Euro sollten Invia-Kunden für Mining-Pakete berappen.

Bis zu 9.000 Euro sollten Invia-Kunden für Mining-Pakete berappen.

Damit sollte bald Schluss sein. Die österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA hat das Geschäftsmodell der INVIA GmbH untersagt. Die FMA vermutet hinter dem Geschäftsmodell die unerlaubte Verwaltung eines Alternativen Investmentfonds (AIF) - gemäß 60 Abs. 1 Z 1 iVm § 2 Abs 1 Z 2 AIFMG (Alternative Investmentfonds Manager-Gesetz) mit Verfahrensanordnung.

Das Unternehmen wurde zur Beendigung des unerlaubten Geschäftsbetriebes aufgefordert. Das Verfahren ist noch anhängig. Die FMA betont, dass es sich bei der INVIA GmbH um kein von der ihr konzessioniertes und beaufsichtigtes Unternehmen hält..

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