Hacker bringen Bitcoin-Kurs wieder einmal zum Absturz

Hacker bringen Bitcoin-Kurs wieder einmal zum Absturz

Nach einem erneuten Hackerangriff auf eine Cyber-Börse in Südkorea hat der Bitcoinkurs binnen weniger Stunden über 13 Prozent an Wert verloren. Im Vergleich zum Höchststand vom Dezember 2017 ist der Kurs pro Bitcoin nur noch rund ein Viertel von der damaligen Notierung wert.

Seoul. Krypotwährungen sind und bleiebn ein unruhiger Markt, bei dem Anleger starke Nerven brauchen. Die Kursausschläge nehmen kein Ende. Und das Vertraueen in Kryptwwrhungen wurde einmal mehr erschüttert. Ein erneuter Hackerangriff auf eine Handelsplattform für Kryptowährungen hat Anleger am Montag verunsichert. Der Kurs der bekanntesten Cyberdevise Bitcoin sackte zeitweise um 13 Prozent auf ein Zwei-Monats-Tief von 5.658 Euro ab. Anfang des Jahres 2018 hatte ein Bitcoin umngerechnet noch 10.000 Euro und mehr gekostet. Im Dezember 2017 wurde noch ein Höchststand von über 19.500 Euro mit Bitcoin erzielt.

Die südkoreanische Krypto-Börse Coinrail räumte ein, Hacker hätten am Sonntag rund 30 Prozent der gehandelten digitalen Münzen gestohlen. Ein Volumen nannte der Plattformbetreiber nicht. In Medienberichten wurde der Wert der verlorenen Coins auf 40 Mrd. Won (rund 32 Mio. Euro) beziffert. Südkorea ist eine Hochburg im bisher weitgehend unregulierten Kryptowährungshandel. Dort sitzt unter anderem Bithumb, eine der meist genutzten Plattformen für Cyberdevisen.

Die nun gehackte Börse Coinrail ist ein kleiner Anbieter und ist nach Angaben aus Branchenkreisen kein Mitglied der Gruppe von 14 südkoreanischen Handelsplattformen, die sich der Selbstregulierung verpflichtet haben. Dadurch werde erneut deutlich, wie anfällig kleine Börsenbetreiber mit niedrigeren Sicherheitsstandards für Hackerangriffe sind, sagte Kim Jin-Hwa, ein Vertreter der Korea Blockchain Industry Association.

Im Dezember hatte der Bitcoin noch bei fast 20.000 Euro notiert. Danach ging es mit dem Kurs abwärts. Gründe gab es viele, die in diesselben zwei Richtungen zielten. So wurde immer wieder angekündigt, Cyber-Börsen und den Handel auf ihren Plattformen stärker zu reglementieren. Auf Hackerangriffe regierten die Cyberbörsen ebenso mit Kursverlusten.

Der große Kursrutsch vom Höchststand von über 19.500 Euro pro Bitcoin erfolgte im Dezember 2017. Ausgelöst wurde er hautpsächlich von einem Kurrsrutsch durch einen Hackerangriff auf die japanische Cyber-Börse Coincheck. Dabei wurden Assets in der ehe von 534 Millionen Dollar erbeutet. Seither hat der Bitcoinkurs, aber auch die Kurse anderer digitaler Währungen hatten im Sog mitverloren, weil das Vertrauen dadurch angepatzt wurde.

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