Die Elite der Vermögensverwalter 2021

Für den größten Bankentest im deutschsprachigen Raum hat der "Handelsblatt Elite Report" heuer 362 Vermögensverwalter Anbieter untersucht. Unter den 51 empfehlenswerten Adressen sind vier aus Österreich. Auch einer der Sonderpreise ging nach Österreich.

Die Elite der Vermögensverwalter 2021

Eine Auszeichnung besonderer Art für Banken aus dem deutschsprachigen Raum ist die alljährliche Kür der besten Vermögensverwalter im Rahmen des "Handelsblatt Elite Reports". Bereits zum 19. Mal wurden dafür Banken in einem bewährten Modus einem Test unterzogen, diesmal 362 an der Zahl, wovon schließlich 51 in die Bewertung aufgenommen und als "empfehlenswert" bewertet wurden. Von den diesen 51 empfehlenswerten Häusern sind 42 deutsche Adressen, vier haben ihren Sitz in Österreich, drei in der Schweiz sowie zwei im Fürstentum Liechtenstein.

Die vier österreichischen sind die Schoellerbank , die Hypo Tirol Bank, die Hypo Vorarlberg Bank und die Hypo Vereinsbank Unicredit. Zu den Top Ten, die alle das Punktemaximum von 770 Punkten erreicht haben, zählen in diesem Jahr das Deutsche Oppenheim Family Office, die Frankfurter Bankgesellschaft, die Fürst Fugger Privatbank, die Hamburger Sparkasse, die Huber, Reuss & Kollegen Vermögensverwaltung, die NORD/LB Norddeutsche Landesbank, die LGT Bank, Pictet & Cie, die österreichische Schoellerbank sowie die Werther und Ernst Vermögensverwalter.

Die Hypo Tirol Bank, die Hypo Vorarlberg, die Hypo Vereinsbank Unicredit und der Raiffeisenverband Salzburg eGen wurden zudem in diesem Jahr mit "Summa Cum Laude" ausgezeichnet.

In der neuen "Elite der Family Offices" gibt es mit der Wiener Eiselsberg Rechtsanwälte GmbH und der Schweißgut GmbH – Family Office aus Weißenbach ebenfalls Vertreter aus Österreich. Die Schelhammer Capital Bank AG mit Sitz in Wien erhielt einen Sonderpreis.

Nachhaltigkeit als schlagendes Kriterium

Vermögensverwaltung ist ein besonders heikles Thema im Bereich des Private Banking. Im Jahr zwei der Corona-Pandemie bereiteten die Konjunktur, das immer wieder aufflammende Infektionsgeschehen, Lieferengpässe und die steigende Inflation Sorgen. Gute Vermögensverwalter zeichnete in diesem Umfeld besonders aus, wie sehr sie sich den Bedürfnissen der Kunden widmeten.

Georg Frischmann, Leiter Private Banking Hypo Tirol Bank

Für Georg Frischmann, Leiter Private Banking Hypo Tirol Bank, und seine Kunden ist nachhaltige Geldanlage ein entscheidendes Kriterium.

Rückblickend auf das Jahr 2021 ist besonders auffallend ist, dass immer mehr Gelder in nachhaltige Produkte gewandert sind. Die "Grüne Geldanlage", das Thema Nachhaltigkeit, ist bei den Kunden angekommen. Die Kunden sind zunehmend informierter und fordernder. „Das bedeutet für die Branche einen Mehraufwand, denn die Kunden verlangen klare Qualitätsmerkmale. Eine Anlageentscheidung muss hieb- und stichfest sein“, betonen die Tester des Elite Report Die besten Vermögensverwalter im Bereich Nachhaltigkeit haben auf den grünen Bedarf reagiert und den Prüfungsaufwand ins Geschäftsmodell überführt.

Auch unter den Vermögensverwaltern mit den besten Ergebnissen für Nachhaltigkeit finden sich vier Namen aus Österreich: erneut die Hypo Tirol Bank und die Hypo Vorarlberg sowie der Raiffeisenverband Salzburg und die Schoellerbank.

Lob für ausgezeichnete Österreicher

Die Hypo Tirol Bank wurde zum dritten Mal in Folge im Kreis der besten Vermögensverwalter gelistet. Für Hans-Kaspar von Schönfels, dem Herausgeber des Elite Report, überzeugt das professionelle Management der Bank ganzheitlich: "Die Hypo Tirol spielt an der Spitze der Vermögensverwaltung eine brillante Rolle. Die Experten wissen genau, worauf die vermögenden Kunden Wert legen. Zuerst steht das Gespräch mit dem Ziel vor Augen, eine exakt zugeschnittene und stimmige Anlagestrategie zu definieren, wissenschaftlich mit den neuesten Erkenntnissen untermauert, produktneutral und kosteneffizient – all das aus einer Hand." Auch das exzellente Service in den Bereichen Stiftungsservice, Financial Planning, Immobilienservice, Nachfolgeplanung und nachhaltige Geldanlage hebt Schönfels hervor.

Die Schoellerbank gehört zu den zehn Banken, die im Jahr 2021 das Punktemaximum von 770 Punkten erreicht haben. Im Bild (v. l.): Hans-Jürgen Jakobs, Handelsblatt, Marcus Hirschvogl, Dieter Hengl und Helmut Siegler von der Schoellerbank sowie Hans-Kaspar von Schönfels, Elite Report.

Die Schoellerbank gehört zu den zehn Banken, die im Jahr 2021 das Punktemaximum von 770 Punkten erreicht haben. Im Bild (v. l.): Hans-Jürgen Jakobs, Handelsblatt, Marcus Hirschvogl, Dieter Hengl und Helmut Siegler von der Schoellerbank sowie Hans-Kaspar von Schönfels, Elite Report.

Mit der höchstmöglichen Punktezahl von 770 Punkten landete die Schoellerbank als einziger österreichische Anbieter in den Top Ten der 362 getesteten Banken. In der Begründung lobte Elite-Report-Chefredakteur von Schönfels: „Die Schoellerbank ist fast schon eine Legende. Seit zehn Jahren steht dieser Vermögensverwaltungsspezialist an der Spitze der Elite-Pyramide, von den Wettbewerbern zum Teil hart bedrängt. Um diese bisher attestierte, positiv überzeugende Kontinuität weiter halten zu können, muss auch künftig ein permanenter Noch-besser-Prozess greifen. Dreh- und Angelpunkt ist allerdings die oft im Verborgenen entwickelte, strategische und auch innere Intelligenz, sie liefert nämlich die entscheidenden Gebrauchsanweisungen und die Erkenntnisse für den jeweiligen Anlageerfolg. Und der kann sich nach wie vor sehen lassen, überzeugt er doch deutlich.“

Dieter Hengl, Vorstandsvorsitzender der Schoellerbank und Head of Wealth Management Austria der UniCredit Bank Austria: „Diese Auszeichnungen zeigen die lange währende Qualität unserer Arbeit und den leidenschaftlichen Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie geben unseren Kundinnen und Kunden ein weiters Mal die Sicherheit, vom führenden Anbieter auf dem heimischen Markt die perfekte Beratung, Betreuung und Veranlagung für ihre individuellen Bedürfnisse zu erhalten.“

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