So gelingt der Einstieg in die Börsenwelt

So gelingt der Einstieg in die Börsenwelt

Online Trading: Auch über Apps am Smartphone kann man unterwegs jederzeit Aktien kaufen.

Aktien und Investmentfonds werden immer öfter von Anlegern online selbst gekauft. Wie man mit einem Onlinebroker die besten Gewinne auf dem Kapitalmarkt erzielt.

Die österreichischen Banken sind im digitalen Umbau. Die Bankfilialen werden zunehmend in die Wohnzimmer der Kunden verlagert. Bereits über 60 Prozent aller Österreicher nutzen Internet-Banking-Angebote, 51 machen laut einer Umfrage von Statista schon ihre Bankgeschäfte ausschließlich über Onlinebanking. Damit ist Österreich Vorreiter. In der gesamten Europäischen Union liegt die Zahl bei 46 Prozent.

Aber es werden zunehmend nicht nur die einfachen Bankdienstleistungen wie Überweisungen oder Zahlungsaufträge vermehrt vom Bankkunden selbst via Internet erledigt. Auch die Veranlagung erfolgt immer mehr in Eigenregie. Die Onlinebroker ersetzen zunehmend die klassische Anlageberatung in den Filialen. Zahlreiche unabhängige Onlinebroker wie Flatex oder Degiro bieten die Möglichkeit, zu extrem niedrigen Gebühren Wertpapiere online zu handeln.

Nutzung von Internet-Banking in Österreich

Nutzung von Internet-Banking in Österreich

Vorteilhafter für all jene, die sowohl ihre alltäglichen Bankgeschäfte als auch den Wertpapierkauf online durchführen wollen, sind aber Onlinebroker wie bankdirekt.at, die mehr bieten. Denn hier kann man sowohl die Leistungen eines großen Bankinstituts wie der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich (RLB OÖ) als auch die modernen Onlinedienste und zusätzliche Beratung je nach Bedarf nutzen. Eines verändert sich aber auch hier dennoch stark: Die Verantwortung für den Erfolg der Veranlagung wandert immer mehr zum Kunden. Wer seine Anlageentscheidungen selbst in die Hand nimmt, sollte daher genügend Zeit für die Information über das Marktgeschehen investieren.

Aktienmärkte

Betrachtet man die Performance der weltweiten Börsen im Jahr 2016, ergibt sich ein überraschendes Bild: Die Märkte in den Schwellenländern haben seit Jahresbeginn am stärksten zugelegt. In Argentinien beispielsweise ist trotz der Wirtschaftskrise der Leitindex Merval 25 um 56,6 Prozent gestiegen. Auch Aktien aus Brasilien lieferten mit 42,9 Prozent ein beeindruckendes Plus. Die klassischen Aktienmärkte, wie die USA oder Deutschland, liegen da hingegen weit abgeschlagen.


Wie sich die wichtigsten Börsen entwickelt haben
Land Index ISIN Performance 2016 bis 15.10.
Argentinien Merval 25 ARMERV160025 + 56,6%
Brasilien BOVESPA BRIBOVINDM18 + 42,9%
Russland RTS RU000A0JPEB3 + 31,7%
Ungarn BUX XC0009655090 + 22,8%
Großbritannien FTSE 100 GB0001383545 + 14,9%
Kanada S&P/TSX XC0009695252 + 12,9%
Indien Sensex XC0009698199 + 10,9
Bulgarien Sofix XY0100149412 + 10,4%
Hongkong Hangseng HK0000004322 9,7
USA Dow Jones US2605661048 + 5,9%
Österreich ATX AT0000999982 + 4,2%
Deutschland DAX DE0008469008 + 3,4%
Quelle: bankdirekt.at; Yahoo Finance

Aber wird die Entwicklung so weitergehen? Der große Erfolg der Aktienmärkte der Schwellenländer beruht auf zwei Faktoren: Zum einen suchen institutionelle Investoren rund um die Welt nach attraktiven Anlagechancen - und da die Märkte in Europa und den USA schon relativ teuer sind, wandert das Kapital in die Emerging Markets. Denn hier - und das ist der zweite Faktor - haben sich viele Länder in den vergangenen Jahren zu stabilen Volkswirtschaften entwickelt.

Wertpapierexperten und Analysten großer Fondsgesellschaften erwarten daher ein Anhalten des Schwellenländerbooms auf den Aktienmärkten - vorausgesetzt, es kommt nicht zu wesentlichen Änderungen in diesen Regionen. Doch bei einem Investment in Emerging Markets sollte man zwei Dinge beachten: Zum einen sollte es nur einen geringen Teil des gesamten zur Veranlagung zur Verfügung stehenden Betrags ausmachen. Und zum anderen sollte man hier nur Investmentfonds und keine ETFs oder einzelne Aktien kaufen. Denn für Investmententscheidungen in diesen Regionen braucht es erfahrene Experten, die eine gezielte Aktienauswahl treffen können.


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Speziell in den Emerging Markets ist auch die Veranlagung in Anleihen interessant. Denn sowohl die Länder als auch die Unternehmen sind nun deutlich stabiler als beim Emerging-Markets- Boom im Jahr 2001. So hat beispielsweise der Kepler Emerging Markets Rentenfonds seit seiner Auflage im Jahr 2001 eine jährliche Performance von 6,5 Prozent gebracht. Wäre man von Beginn weg im Kepler Emerging Markets Rentenfonds investiert gewesen, hätte man sein Kapital um 168 Prozent vermehrt.

Wer sich selbst im Traden versuchen will, sollte auf den etablierten Börsen in den USA und Europa bleiben. Hier gibt es ausreichende Informationsmöglichkeiten zu den börsennotierten Unternehmen. So kann man bei dem Onlinebroker bankdirekt.at auch auf die umfangreichen Aktienanalysen der Experten von Raiffeisen Research zugreifen und erhält wesentliche Unterstützung für die Kauf- oder Verkaufsentscheidung von Aktien.

Aktien-Empfehlungen

In den USA wird beispielsweise die Aktie von Alphabet (US02079K1079) zum Kauf empfohlen. Der Mutterkonzern der Internetsuchmaschine Google (US38259P5089) zählt zu den stärksten IT-Konzernen der Welt und ist 560 Milliarden US-Dollar Wert. Nun nimmt Google auch noch einen zweiten Anlauf auf das Mobilfunkgeschäft und produziert eigene Smartphones unter dem Namen "Pixel" - ein erteuter Angriff auf das iPhone von Apple (US0378331005) .

Eine weitere IT-Aktie mit Potenzial ist Intel (US4581401001) . Der weltgrößte Chiphersteller plant eine weitgehende Umstrukturierung seines Geschäftsmodells. Der PC-Markt hat sich zwar wieder stabilisiert, aber Intel setzt künftig stärker auf Chips für Rechenzentren und Cloud- Computing sowie die Vernetzung von Alltagstechnik und Maschinen im Internet der Dinge.

Weniger konjunkturabhängig sind die Aktien des Pharmakonzerns Amgen (US0311621009) oder des Haushaltsmittelherstellers Procter & Gamble (US7427181091) .

Auch zwei bekannte österreichische Unternehmen stehen auf der Liste der Kaufempfehlungen von Raiffeisen Research: Mayr-Melnhof Karton (AT0000938204) und Do & Co (AT0000818802) . Die Aktie des Cateringunternehmens von Attila Dogudan wurde Mitte September in den österreichischen Leitindex ATX aufgenommen. Und sie ist ein klassischer Turnaround-Kandidat. Nach einem fünf Jahre langen Anstieg des Kurses von 25 auf 115 Euro fiel das Papier heuer wieder auf 70 Euro zurück. Doch der Kurs hat nun Boden gefunden, und dass der Kurs wieder steigt, ist nur eine Frage der Zeit.

Auf Stabilität hingegen kann man mit dem Kauf der Meyr-Melnhof-Karton-Aktie setzen. Der Faltschachtelhersteller profitiert vom Versandhandelsboom. Und wer zwei große Namen zu günstigen Kursen kaufen will, ist mit den Aktien des Pharmakonzerns Roche (CH0012032113) und der Textilhandelskette H&M (SE0000106270) bestens bedient. Beide Toptitel sind momentan sehr günstig bewertet.

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