Dropbox-Börsengang: Starkes Debut an der Nasdaq

Die Dropbox-Gründer Drew Houston (Mitte, mit Bart) und Arash Ferdowsi (2. v. re.) feiern den Börsenstart ihres Unternehmens.

Die Dropbox-Gründer Drew Houston (Mitte, mit Bart) und Arash Ferdowsi (2. v. re.) feiern den Börsenstart ihres Unternehmens.

Der größte Tech-Börsengang seit der Aktien-Premiere der Snapchat-Mutter Snap vor rund einem Jahr ist geglückt. Am ersten Handelstag verbuchten die Papiere von Dropbox starke Gewinne.

Der Online-Speicherdienst Dropbox ist mit Vollgas an der New Yorker Technologie-Börse Nasdaq gestartet. Der erste Kurs lag am Freitag bei 29 Dollar und damit rund 38 Prozent über dem Ausgabepreis von 21 Dollar. Zeitweise stiegen die unter dem Kürzel "DBX" gelisteten Aktien (ISIN US26210C1045) auf über 31 Dollar, Dropbox erreichte damit zwischenzeitlich einen Börsenwert von über zwölf Milliarden Dollar.

Später bröckelten die Kursgewinne zwar etwas ab, dennoch wurde am Ende des ersten Handelstages ein sattes Plus von über 35 Prozent verzeichnet. Dropbox-Chef Drew Houston, der das Unternehmen 2007 in San Francisco mitgründete und mit seinem Team zur Börsenpremiere in New York reiste, hatte gut Lachen. Denn eigentlich war es ein schwacher Tag an den Aktienmärkten - insgesamt fiel der Nasdaq Composite um 2,4 Prozent. Dropbox-Rivale Box büßte acht Prozent ein.

Aktien 25-fach überzeichnet

Zunächst hatte Dropbox seine Anteilsscheine für maximal 18 Dollar angeboten, dann wurde die Preisspanne wegen großer Nachfrage erhöht. Anleger rissen sich um die Papiere - die Aktienplatzierung soll 25-fach überzeichnet gewesen sein. Dropbox dürfte beim größten Tech-Börsengang seit dem des Snapchat-Betreibers Snap im März 2017 mit der Ausgabe von 36 Millionen Aktien 756 Millionen Dollar erlösen.

Dropbox hat dem Börsenprospekt zufolge weltweit über 500 Millionen registrierte Nutzer, von denen allerdings nur rund elf Millionen zahlende Kunden sind. Der Umsatz war im vergangenen Jahr um 31 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar gestiegen. Unterm Strich fiel jedoch ein Verlust von 111,7 Millionen Dollar an. Bei seiner letzten privaten Finanzierungsrunde war Dropbox vor vier Jahren mit zehn Milliarden Dollar bewertet worden.

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