DO&CO Aktien: Berenberg sieht massives Aufwärtspotenzial

Die Berenberg Bank sieht für die Aktien des österreichischen Edel-Caterers DO&CO nach der Corona-Krise viel Luft nach oben.

DO&CO-Chef Attila Dogudan

DO&CO-Chef Attila Dogudan

Die Berenberg Bank sieht weiterhin massives Aufwärtspotenzial bei den Aktien des österreichischen Cateringunternehmens DO&CO. Die Analysten James Letten und Gerhard Orgonas bestätigten in ihrer jüngsten Studie ihr Kursziel von 70,00 Euro. Damit liegt es knapp 70 Prozent über dem aktuellen Kurs - an der Wiener Börse wurden die DO&CO-Aktien (AT0000818802) am Freitag im Mittagshandel mit 44,70 Euro gehandelt.

DO&CO habe sich im März noch vor dem Ausbruch des Covid-19-Pandemie eine neue Finanzierung von 300 Millionen Euro gesichert, heißt es in der Studie. Somit habe das Unternehmen genügend finanziellen Spielraum, um die aktuellen Anforderungen an das Working Capital und die Rückzahlung der im März 2021 fälligen Anleihen zu bedienen. Auch der derzeitige Liquiditätsabfluss von 8,5 Millionen Euro monatlich könne damit abgedeckt werden.

Kaufempfehlung, aber keine Dividende

Den Ende Juni angekündigten Einstieg ins Essenzustellungsgeschäft sehen die Analysten grundsätzlich positiv. Hier gebe mittelfristig weiteres Potenzial, diesen Bereich stärker auszubauen und ihn auch in Richtung Sport- und Unternehmenscatering auszuweiten, heißt es in der Studie. Dementsprechend bleiben die Analysten daher auch bei ihrer "Buy"-Empfehlung für die Titel.

Für das laufende Geschäftsjahr 2020/21 rechnen die Analysten mit einem Verlust pro Aktie von 2,85 Euro. In den Folgejahren soll dann wieder ein Gewinn je Anteilsschein von 2,37 (2021/22) und 3,62 Euro (2022/23) erzielt werden. Dividendenzahlungen erwarten die Berenberg-Analysten in keinem der drei Geschäftsjahre.

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