Buwog - Analysten erwarten Gewinnexplosion

Buwog - Analysten erwarten Gewinnexplosion

Buwog-Chef Daniel Riedl, ist derzeit erfolgreich unterwegs.

Die Buwog soll die Mieteinnahmen im vergangenen Geschäftsjahr kräftig gesteigert haben und das Betriebsergebnis ordentlich verbessert haben.

Die Analysten von Baader Bank, Berenberg und Warburg Research erwarten für die am kommenden Mittwoch anstehende Veröffentlichung der Jahresergebnisse der Buwog deutlich verbesserte Ergebnisse. Der Nettogewinn soll sich nahezu versechsfacht haben.

Während im vergangenen Jahr unterm Strich noch ein Betrag von 39,8 Mio. Euro zu Buche stand, prognostizieren die Experten für heuer im Mittel 233,3 Mio. Euro. Im Vorjahr belasteten Bewertungen von Derivaten, Finanzverbindlichkeiten und Schuldübernahmen das Periodenergebnis. Für heuer verweist der Warburg-Analyst Moritz Rieser auf das vorherrschende positive Marktumfeld.

Das Betriebsergebnis (Ebit) wird im Schnitt um 20 Prozent höher bei 322 Mio. Euro erwartet. Mit einem moderaten Zuwachs von 3 Prozent wird das operative Ergebnis vor Abschreibungen (Ebitda) bei 158,5 Mio. Euro gesehen.

Die Mieterlöse werden um 6 Prozent höher auf durchschnittlich 198,7 Mio. Euro geschätzt. Das Wohnimmobilien-Unternehmen hatte schon bekannt gegeben, für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2016/17 deutliche Bewertungszuwächse auf sein Immobilienportfolio aufgrund allgemein positiver Marktentwicklung und aktiven Asset Managements zu erwarten.

Bei der Präsentation der Ergebnisse ihres Geschäftsjahres 2015/16 werde die Buwog ein Neubewertungsergebnis für das vierte Quartal von insgesamt rund 37 Mio. Euro vermelden, so dass sich für das Geschäftsjahr 2015/16 ein Neubewertungsergebnis von insgesamt rund 191 Mio. Euro ergibt, erklärte das Unternehmen vor einigen Wochen.


Vom endgültigen Geschäftsbericht erwartet sich der Baader-Experte Jan-Hauke Jendrny weitere Details zum Geschäftsbereich Property Development. Dieser Sektor dürfte starke Ergebnisse für das vierte Quartal vorweisen. Die Buwog sei im Vergleich mit ihren Branchenkollegen in einer klaren Führungsposition, schreiben die Analysten der Berenberg. In seinen Fokusregionen Wien, Berlin und Hamburg habe der Konzern Markexpertise und starke lokale Erfahrungen, hieß es weiter in der Berenberg-Studie.

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Matthias Bank, Dekan der Fakultät für Betriebswirtschaft an der Universität Innsbruck

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