Fette Boni für Wall-Street-Banker für das Jahr 2017

Wall-Street-Banker können für das aktuelle Jahr mit fetten Boni rechnen. So könnten vor allem Banker, die Unternehmen bei Börsengängen beraten, mit satten zweistelligen Zuwächsen alleine bei Boni rechnen.

Fette Boni für Wall-Street-Banker für das Jahr 2017

New York. Die Boni für Wall-Street-Banker könnten heuer erstmals seit 2013 in größerem Umfang zulegen. Im Durchschnitt sei mit einer Erhöhung um zehn Prozent zu rechnen, heißt es in einem Bericht der auf Vergütungsfragen spezialisierten Firma Johnson Associates vom Sonntag. Die größten Steigerungen mit bis zu 20 Prozent könnten Banker erwarten, die Firmen beim Börsengang oder bei Anleihe-Ausgaben berieten.

Grund seien unter anderem Lockerungen in der Finanzmarkt-Regulierung. Zudem werde mit höheren Zinsen, niedrigeren Steuern und mehr Wirtschaftswachstum gerechnet.

Allerdings habe sich die lockerere Regulierung noch nicht in bessere Handelsergebnisse niedergeschlagen. Die Einnahmen der Wall-Street-Firmen aus dem Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren sei weiter rückläufig. Daher dürften die Boni der Händler in diesem Segment um bis zu zehn Prozent sinken. "Die Gewinnmaschine Anleihenmarkt stottert weiter", so Alan Johnson von Johnson Associates. "Viele erwarten, dass dieses Geschäft auch nicht wieder richtig in den Gänge kommt."

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