Börsewissen: 5 Fehler, die Einsteiger vermeiden sollten

Börsewissen: 5 Fehler, die Einsteiger vermeiden sollten

Die Börse als Geldmaschine: Was Sie beachten sollten.

In Aktien zu investieren ist auf lange Sicht gesehen die erfolgversprechendste Anlageform. Allerdings sind diese Investments auch mit gewissen Risiken verbunden. Wer noch keine oder wenig Erfahrung hat, sollte daher die folgenden fünf Fehler vermeiden.

Geldanlage ist gerade in einer Zeit, da es an den Märkten fast keine Zinsen gibt, ein schwieriges Thema. Und so wie es aussieht dürfte es noch länger schwierig bleiben, denn die Europäische Zentralbank (EZB) hat erst Anfang Juni 2019 beschlossen, den Leitzinssatz im Euroraum noch mindestens ein weiteres Jahr bei 0,0 Prozent zu belassen und selbst den für Banken gültigen Negativ-Zinssatz - also Strafzinsen von 0,4 Prozent - unangetastet zu lassen. Banken müssen Zinsen in dieser Höhe zahlen, wenn sie Geld bei der EZB parken. Sie sollen dadurch bewegt werden, ihr Geld in Umlauf zu bringen und Kredite an Unternehmen oder Privatpersonen zu vergeben.

Während Nullzinsen in Europa bis zur Finanz- und Wirtschaftskrise der Jahre 2007/2009 unvorstellbar waren sind Zinsen für Geldeinlagen anderswo kaum mehr vorstellbar. In Japan gibt es bereits seit 1999 - ganze 20 Jahre lang - keine Zinsen mehr.

Investieren - gewusst wie

Eine attraktive Möglichkeit der Geldanlage sind in einer Nullzinsphase Immobilien, allerdings hat nicht jeder das Portefeuille dafür. Wesentlich einfacher ist es, in Aktien zu investieren - also Anteile von börsennotierten Unternehmen zu erwerben. Allerdings sollte dabei - wie bei jedem Investment - mit Bedacht vorgegangen werden.

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5 Fehler beim Handeln mit Aktien

Die Aussicht auf Kursgewinne - oder den Hauptpreis der Investors Challenge #IC19 - sollte aber vor allem Börse-Neulinge nicht verleiten, in bekannt-berüchtigte Fallen zu tappen. Folgende fünf Fehler werden dabei häufig gemacht.

1. Bei fallenden Kursen nachkaufen

Ein psychologisches Problem besteht für Anleger oft darin, dass man sich nicht mit Verlusten von Aktien trennen möchte. Deshalb werden Aktien, wenn ihr Kurs fällt, oft weiter nachgekauft. In der Hoffnung, dass man mit dem niedrigeren zweiten Kaufpreis die Verluste des ersten Kaufs aufholen kann. Meist hat es aber einen Grund, warum ein Wert fällt, und man sollte sich deshalb von der Aktie trennen.

Die gegenläufige Strategie ist riskant und erfordert Wissen um die einzelnen Werte, die Entwicklung der Märkte und sonstige Tendenzen.

2. Emotion beim Aktienkauf

Privatanleger kaufen oft Aktien nach Gefühl. Sei es, weil das Unternehmen aus dem eigenen Land ist (Home Bias) oder weil sie zu dem Unternehmen eine besondere Bindung haben. Bestes Beispiel dafür sind Aktien von Fußballklubs.

Aus psychologischer Sicht ist das nachvollziehbar und verständlich, mit strategischem Vorgehen hat das allerdings wenig zu tun. Auch wenn man zu einem Unternehmen eine besondere Bindung hat sollte man dessen Fundamentalwerte (Umsatz, Gewinn, Kundenzahl, Mitarbeiterzahl, Branchenzugehörigkeit usw.) unter die Lupe nehmen und mit anderen Investment-Optionen vergleichen.

3. Keine Grenzen gesetzt

Auch wenn es schwerfällt: Aber wenn eine Aktie einmal über einen gewissen Zeitraum 20 Prozent oder mehr gebracht hat, sollte man sie verkaufen und den Gewinn realisieren. Eine Variante davon ist, z. B. die Hälfte der Aktien zu verkaufen und so einen Teil des Gewinns zu sichern.

Günstig ist es, zu einem bestimmten Zeitpunkt das gesamte ursprünglich investierte Kapital wieder abzuziehen und, mit den Gewinnen weiter zu investieren und diese dann regelmäßig wieder abzuschöpfen.

Umgekehrt gilt genauso: Fällt eine Aktie einmal um zehn Prozent, darf man keine Angst haben, sie zu verkaufen und damit den Verlust zu realisieren. Fällt sie weiter, wird der Verlust nur noch größer. Heikel wird es, wenn man bei Verlusten nochmals nachkauft (siehe Fehler Nr. 1).

4. Zu wenig Vielfalt

Besteht ein Aktiendepot nur aus drei, vier Titeln, ist die Gefahr groß, dass bei einem Kursverfall bei zwei Werten das ganze Depotvermögen ins Minus rutscht. Die Aufteilung auf mehrere Aktien mit unterschiedlichem Risikoprofil hilft, ein Depot stabil zu halten.

Risikoreich ist auch eine Konzentration auf nur eine Branche oder einen Sektor. Bei sektoralen Abwärtstendenzen - etwa bei einer Konzentration auf die Automobilindustrie oder die Stahlindustrie - kann ein Depot dadurch über Gebühr in Mitleidenschaft gezogen werden. Mit einer breiteren Streuung wird das Risiko abgefedert.

5. Mangel an Information

Eine von Starinvestor Warren Buffetts Regeln lautet: "Ich kaufe nur Aktien von Unternehmen, deren Geschäftsmodell ich verstehe." Dieser grundvernünftige Ansatz, den man bei Alltagsgeschäften auch walten lässt - der Hausverstand quasi - ist beim Thema Geldanlage besonders kritisch. Würde man jemand Geld für ein Unternehmen oder ein Produkt geben, bei dem man nicht weiß, wie das funktionieren soll? Wohl kaum.

Anleger sollten sich daher nicht vorschnell von Tipps verleiten lassen, sondern sich über ein Unternehmen, dessen Aktien sie kaufen wollen, gründlich informieren. Zu den Fragen, die dabei beantwortet werden sollten gehören:

  • Wie gut ist das Management?
  • Welche Ziele hat es für die Zukunft?
  • Welche Innovationen sind geplant?
  • Hat das Unternehmen die Marktführerschaft?

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