Börsengang des Jahres: Uber-Aktien jetzt auch in Wien handelbar

Börsengang des Jahres: Uber-Aktien jetzt auch in Wien handelbar

90 Milliarden Dollar Hoffnung: Am 10. Mai 2019 ging der globale, geschätzte und verteufelte Fahrtendienstleister in New York an die Börse. Zeitgleich auch in Wien.

Die Hoffnung vieler Anleger auf hohe Kursgewinne lebt wieder auf: Am Freitag, 10. Mai 2019, debütierte der Fahrtendienstleister Uber mit der ISIN US90353T1007 und der WKN A2PHHG an der New Yorker Stock Exchange und zeitgleich auch an der Wiener Börse. Für Wien ist das ein Novum. Direkt nach dem IPO an der New Yorker Börse war der Titel auch am global market der Börse Wien erhältlich.

Den von Uber vorgelegten Geschäftszahlen zufolge sollte man eigentlich nicht davon ausgehen, dass das Unternehmen überhaupt reif für die Börse ist. Der aktuelle Schuldenberg des findigen Fahrtendienstes beläuft sich auf 6,9 Milliarden Dollar. Die Firma hat noch keinen Cent Gewinn gemacht. Im ersten Quartal 2019 betrug der Umsatz drei Milliarden Dollar, bei einem Verlust von einer Milliarde Dollar. Und das obwohl Investoren schon 20 Milliarden Dollar in das Unternehmen gebuttert haben.

90 Milliarden Dollar Hoffnung

Dennoch wird Uber wird mit dem Börsengang wohl zu einem der größten Tech-Listings weltweit.

Verkauft werden aber keine großen Gewinne, sondern große Hoffnungen: Der erwartete Börsenwert liegt bei 90 Milliarden Dollar. Und das alles am Ende des Tages für eine App am Smartphone, denn hinter Uber steht sonst kaum etwas. Ubers wichtigste Mitarbeiter sind selbstständige Fahrer, die mit ihren eigenen Autos Kunden chauffieren. Damit das Geschäft zustande und abgewickelt werden kann brauchen sie die App des Unternehmens.


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Selbst Uber-Boss Dara Khorowshahi warnt, dass das Unternehmen noch jahrelang Verluste einfahren. Doch es gibt mit Amazon ein Unternehmen, dessen Bilanz zum Börsenstart ebenfalls tiefrot war. Die Hoffnung, dass Uber ein zweites Amazon (ISIN US0231351067)werden könnte ließ Firmenchef Khosrowshahi immer wieder in den Roadshows für die Aktie einfließen: Amazon kam auch erst nach langer Zeit in die Gewinnzone, machte aber mittlerweile den Firmengründer und Chef Jeff Bezos zum reichsten Mann der Welt und konnte im ersten Quartal 2019 drei Milliarden Dollar Gewinn verbuchen.

Weitere Neuzugänge in Wien

Der Reigen an Neuzugängen an der Wiener Börse geht munter weiter. Neu im Programm sind auch die Aktien der Unternehmen Beyond Meat (ISIN US08862E1091; veganer Fleischersatzhersteller), Jumia Technologies (ISIN US48138M1053; afrikanischer Onlinehändler) und Zoom Video Communication (ISIN US98980L1017; Serviceanbieter für Videokonferenzen).

Und es wird erstmals im global market auch untertägig gehandelt. "Anleger haben an der Wiener Börse die Chance, parallel zum Geschehen am amerikanischen Markt, internationale Investment-Chancen kostengünstig zu handeln“, sagt Börsenvorstand Christoph Boschan.

Das Segment global market der Wiener Börse bietet Anlegern derzeit über 620 internationale Aktien aus 26 Ländern. Statt sich nach Zeitzonen richten zu müssen, können sie am vertrauten Marktplatz zu Inlandsgebühren und heimischen Handelszeiten (9:00 bis 17:30 Uhr) handeln und Informationen in ihrer Muttersprache einholen. Das internationale Segment erfreut sich starker Nachfrage und wurde innerhalb von zwei Jahren zum zweitstärksten Börsensegment in Wien. Drei Market Maker (Baader Bank, Lang & Schwarz sowie Raiffeisen Centrobank) sorgen mit Zusatzliquidität für attraktive Preisen.

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