Black Friday: Die besten Angebote der Online-Rabattschlacht

Black Friday: Die besten Angebote der Online-Rabattschlacht

In knapp zwei Tagen geht es los. Am 25. November startet mit dem Black Friday und dem darauf folgenden Cyber Monday die größte Online-Rabatt-Schlacht des Jahres. Trend.at hat geprüft, was die Aktion wirklich taugt und wo man die besten Angebote und die größte Auswahl findet.

Der Trend kommt aus den USA. Pünktlich eine Woche nach dem traditionellen Truthahn-Essen zu Thanksgiving startet am Freitag darauf der Black Friday, der, je nach Anbieter, in einen Cyber Monday übergeht oder sogar zu einer Cyber Week wird. Nachlässe von bis zu 80 Prozent sollen die Kunden in einen vorweihnachtlichen Konsumrausch versetzen. Schließlich wurde die Rabattschlacht kurz vor dem Beginn des Advents erfunden, um die Konsumenten schon mal auf das Shopping vor Weihnachten einzustimmen.

Mittlerweile sind der Black Friday und alle damit verbundenen Schnäppchentage auch in Österreich und in Deutschland angekommen, wenn auch hauptsächlich im Online-Handel. Da sind es vor allem größere Händler, die diese Tage nutzen, denn den Großteil der Online-Anbieter kümmern diese Schnäppchen-Tage bisher herzlich wenig. Bei jenen die mitmachen, könnten Höhe und Ausmaß der Aktionen nicht unterschiedlicher sein.

Eigene Black-Friday-Seiten versuchen Überblick zu verschaffen

Eine Übersicht über viele Angebote der Händler bieten Online-Portale wie www.preisjaeger.at mit einer eigenen Rubrik Black Friday, www.ladenzeile.at/black-friday-sale/, oder die eigens dafür eingerichtete Seite blackfridaysale.at . Letztes ist das erstes Unternehmen das die Rabatt-Veranstaltung Black Friday in Österreich und Deutschland etabliert hat. Der Portalbetreiber Black Friday Sales rechnet heuer mit über sechs Millionen Zugriffen. 400 Unternehmen mit 100.000 Angeboten werden auf deren Webseite vertreten sein. Alle Deals in Österreich sind dort ab dem 24. November unter www.blackfridaysale.at verfügbar. Den ganzen Tag über kommen neue Angebote hinzu. Konrad Kreid, Geschäftsführer blackfridaysale.at: "Der Handel rechnet damit, dass in diesem Jahr die Milliarden Umsatzgrenze erstmals überschritten wird." Auch im Vorjahr wurde der hierzulande noch junge Black Friday gut angenommen. "Wir waren mit den Ergebnissen im vergangenen Jahr zufrieden", sagt Hervis Geschäftsführer Alfred Eichblatt.

Amazon mit über 10.000 Angeboten

Zu den Online-Händlern mit den meisten Angebote zählt wohl Amazon. Aber auch österreichische Unternehmen, die sich auf das Online-Black-Friday-Parkett bieten wie der Sportartikelhändler Hervis üppige Auswahl an so etwas was man in der Werbung gerne als Tiefpreisknüller nennt.

Diese Branchen sind besonders stark vertreten

Vor allem Online-Anbieter aus den Branchen Unterhaltungselektronik, Bekleidung, Möbel und Kosmetik buhlen an diesen Tagen besonders intensiv um Käufer im World Wide Web. Zu den Unternehmen, die online den Preishammer schwingen, zählen entweder unter ihrer eigenen Flagge oder etwa bei Amazon und anderen großen Onlinehändlern Waren verbilligt anpreisen, finden sich unter anderem Ikea, Humanic, Zalando, Deichmann, Saturn, Conrad, Libro, Adidas, Nike, Michael Kors, Ray Ban oder der Soundspezialist Teufel.

Startschuß der Aktion: 24. November 19 Uhr

Das gesamte Ausmaß der Angebote lässt sich derzeit jedoch noch nicht feststellen. Denn um die Kunden richtig auf die Folter zu spannen, halten sich die Firmen mit ihren Angeboten oft bis zur letzten Minute bedeckt oder verraten derzeit erst vereinzelt Waren, die zum Diskont offeriert werden. Der Startschuss für den Mega-Online-Sale startet traditionell am Vorabend des Black Friday, also am 24. November um 19 Uhr.

Doch so manches Unternehmen geht die Online-Rabatt-Tage halbherzig an. So finden sich zwar viele Unternehmen in der Black-Friday-Übersicht von Preisjäger & Co, auf ihrer Homepage findet sich jedoch kein Sterbenswörtchen davon. So etwa bei Möbelix oder Ikea. Vielleicht ein Indiz, dass man sich von diesem Schnäppchenzeitfenster bei diesen Unternehmen nicht allzu viel erwarten darf.

Anders hingegen etwa xxxlutz oder Saturn. Dort findet sich wie auch auf amazon.at ein Black Friday countdown. Welche Produkte es dann konkret billiger geben wird, erfährt man aber auch beispielsweise bei xxxlutz oder saturn nicht.

Trend.at hat aber schon vorab ein paar Artikel, die, die Händler in die Rabattschlacht werfen, herausgesucht.

Bis zu 50 Prozent bei Amazon sparen

10.000 Artikel bis zu 50 Prozent reduziert: So lautet das Versprechen bei Amazon - für die nächsten 8 Tage. Der Online-Gemischtwarenladen hat bereits seit Montag zur Cyber-Monday-Woche ausgerufen. Jeweils ab sechs Uhr früh geht´s los. Dann jagen im 5-Minuten-Takt Blitzangebote. Diese sogenannten Tagesangeboten zählt ein E-Book-Reader von Kindle. Gemessen an der unverbindlichen Preisempfehlung von 119 Euro derzeit 40 Euro. Eine Sony PlayStation 4 ist um 20 Prozent auf 299 Euro reduziert. Ein Kamera-Opjektiv von Sigma sind kurzzeitig um bis zu 73 Prozent herunter geschrieben.

Insgesamt offeriert Amazon-Angebote in dieser Aktionswoche Waren in knapp 40 Kategorien verbilligt an. Dazu zählt eine breite Palette unbekannter Marken, aber auch eine Vielzahl von Marken wie Adidas, Michael Kors, Nike oder Ray-Ban.

Bei Hervis online um bis zu 50 Prozent günstiger einkaufen

Groß ist die Auswahl vergünstigter Artikel auch beim Sportartikel-Anbieter Hervis. Wie fast alle Händler, die ein breites Angebot anlässlich von Black Friday und ihren Begleittagen liefern, läuft bereits ein Count Down bis zum Beginn des Sales. Im Hervis-Online-Shop erhalten Kunden beispielsweise Bekleidung von Kilimanjaro in dieser Zeit um bis zu 50 Prozent reduziert. Salewa-Sportartikel werden um bis zu 40 Prozent günstiger feilgeboten. Markenartikel von Under Armour sind um bis zu 30 Prozent vergünstigt. Ein Hagan Tourenskiset gibt es schon jetzt um die Hälfte billiger und auf 454 Euro reduziert, einen Ski von Head kostet statt 399,99 Euro dann 189,99 Euro. Das Angebot reicht von Outdoorschuhen, Skiern, Skischuhen, Helme über eine große Auswahl an Daunenjacken, Tourenrucksäcke, Schlitten bis hin zu Campingausrüstung und Fahrradanhängern.

Saturn-Preishammer-Beispiel: Fernseher um 233 Euro billiger

Der Elektronikspezialist Saturn legt sich bei Angeboten ebenfalls kräftig ins Zeug. Jeden Tag vom 21. bis 24. November gibt es im Online-Shop stark verbilligte Technik-Angebote. Die Produkte werden zudem versandkostenfrei nach Hause geliefert. Ein LED-Fernseher der Marke Denver mit 65 Zoll kostet in dieser Woche im Saturn-Online-Shop 666 Euro, und ist damit um 233 Euro günstiger. Doch vor allem am 25. November und am Abend davor ab 19 Uhr hat das Unternehmen angekündigt, besonders attraktive Angebote ins Netz zu stellen.

Marionnaud lädt zur Cyber Week

Bis zu 30 Prozent gibt es auf bestimmte Geschenksets. Das Online-Offert gilt bis 23. November 2016.

Soundprofi Teufel senkt Preise um bis zu 40 Prozent

Der Soundspezialist Teufel gewährt euch in seinem Online-Shop bis einschließlich Freitag (25. November) bis zu 42 Prozent Rabatt auf ausgewählte Produkte. So kostet der Bluetooth-Speaker Teufel Bamster hier aktuell nur 100 Euro statt 140 Euro. 50 Euro spart ihr aktuell auch beim Kauf des XXL-Bluetooth-Speakers Teufel Boomster XL. Er kostet im Online-Shop derzeit 550 statt 600 Euro.

Vorsicht bei Vergleich mit „unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers“ (UVP)

Trotz der vielen Rabatten sollte man sich durch die begrenzten Zeitraum der Aktion nicht unter Druck setzen lassen und sich vor allen nicht von der Höhe der Vergünstigungen mitreißen lassen, denn diese gilt es mit Vorsicht zu genießen. Sobald wie bei Amazon oder bei vielen anderen Händlern der Diskont am unverbindlichen Richtpreis, kurz UVP, genannt, sollten schon die Alarmglocken läuten. Denn das sind laut Konsumentenschützern meist „Mondpreise“ und sind von der Realität genauso weit entfernt. "Amazon etwa wirbt mit einer durchschnittlichen Ersparnis von 36,16 Prozent auf den praxisfernen UVP", so Nico Gorsitzki vom Berliner Unternehmen Vergleich.org.
Am besten den in hübschen Farben offerierten Preis einmal kurz durch die Onlinepreisvergleichsportale jagen, bevor man seine Kreditkarte zückt. Und selbst dann kann es nicht schaden, wenn man zwei Mal überlegt, ob man das Produkt wirklich braucht – auch wenn es noch so verlockend billig ist.

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