Bilanzen vom 21.4.2016: OMV und Porr im Visier

Bilanzen vom 21.4.2016: OMV und Porr im Visier

Die OMV veröffentlicht ihr "Trading Statement" vom ersten Quartal, der Baukonzern Porr legt Bilanz. Schwächere Zahlen gibt es von Novartis, Ericsson und Pernod Ricard. Barbie-Hersteller Mattel steckt weiter in der Krise.

OMV produzierte im 1. Quartal mehr - Raffineriemargen sanken weiter

Im 1. Quartal haben dem Öl- und Gaskonzern OMV heuer weiter gesunkene Raffineriemargen zu schaffen gemacht, teils konnte dies jedoch durch die niedrigen Ölpreise ausgeglichen werden. Die OMV-Produktion lag über dem 4. Quartal und auch höher als Anfang 2015. Bei LNG gab es eine Sonderbelastung. Borealis sei gut unterwegs, so die OMV.

Die Gesamtproduktion des OMV-Konzerns lag im 1. Quartal im Schnitt bei 312.000 Barrel Öl-Äquivalent (boe) pro Tag, nach 309.000 boe/d im 4. Quartal und 303.000 boe/d Anfang 2015; Grund waren höhere Mengen aus Norwegen. Vom Gesamtvolumen steuerte die rumänische Tochter Petrom diesmal 175.000 (nach 176.000 bzw. 184.000) boe/d bei, so die OMV am Donnerstag.

Gesunkene Öl- und Gaspreise hätten die Performance im 1. Vierteljahr negativ beeinflusst, erklärte der Konzern im Quartalszwischenbericht (Trading Statement). Teils sei dies durch einen positiven Effekt in der Konsolidierung von rund 40 Mio. Euro ausgeglichen worden, der überwiegend Petrom zuzurechnen gewesen sei, da der Rückgang der Öl- und Gaspreise sowie der Lagermengen aus einem verringerten nicht realisierten Gewinn im Lager im Vergleich zum Vorquartal gestammt habe. Der CEGH-Gaspreis lag mit im Schnitt 13,63 (18,00) Euro/MWh deutlich tiefer als im Vorquartal.

Die OMV-Referenz-Raffineriemarge sank im Vergleich zum Schlussquartal 2015 weiter - von 5,90 auf 5,08 Dollar pro Barrel -, vor allem wegen der niedrigeren Mitteldestillat-Spannen; teils sei dies durch die niedrigeren Rohölpreise aufgefangen worden; der Brent-Preis zum Beispiel lag im 1. Quartal im Schnitt bei 33,94 Dollar/Barrel, nach 43,76 Dollar in Q4. Die Kapazitätsauslastung der Raffinerien lag im 1. Quartal wegen eines Ausfalls der externen Energieversorgung in der Raffinerie Schwechat unter dem 4. Quartal, der Raffinerie-Auslastungsgrad insgesamt betrug 90 Prozent (nach 94 Prozent in Q4 und 92 Prozent Anfang 2015). Das Retail-Geschäft habe gegenüber Ende 2015 weniger verkauft, saisonal bedingt und auch infolge von Optimierungsarbeiten bei der türkischen Petrol Ofisi.

Die Kunststoffbeteiligung Borealis, an der die OMV 36 Prozent hält, habe im 1. Quartal "ein starkes Ergebnis" geliefert, getrieben durch eine bessere Performance des Basischemikalien- und Polyolefin-Geschäfts. Der Beitrag von Borouge sei dabei aufgrund einer begrenzten Verfügbarkeit von Rohstoff aber unter jenem des 4. Quartals gelegen.

Von Jänner bis März verzeichnete die OMV laut Trading Statement in Summe rund 35 Mio. Euro an belastenden Netto-Sondereffekten. Dies resultierte primär aus einer weiteren Rückstellung, die für die Gate-LNG-Verbindlichkeit und die damit verbundenen Transportverpflichtungen, aufgrund von Änderungen der Abzinsungssätze und Forward-Marktpreise, gebildet wurde, so die OMV. Es habe keine Änderung der zugrunde liegenden langfristigen Geschäftsannahmen gegeben, wird betont.

Die detaillierten Quartalszahlen will die OMV am 11. Mai vorlegen.

Porr 2015 mit Gewinnsprung und höherer Produktionsleistung

Der börsennotierte Baukonzern Porr hat im Jahr 2015 deutlich mehr verdient und auch seine Produktionsleistung gesteigert. Der Auftragspolster ist so dick wie nie. Aktionäre sollen eine Sonderdividende erhalten. Heuer will das Unternehmen weiter wachsen.

2015 stieg der Konzerngewinn von Porr um knapp 26 Prozent auf 61 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (Ebit) legte um mehr als 7 Prozent auf 87,8 Mio. Euro zu und die Produktionsleistung um 1,4 Prozent auf 3,524 Mrd. Euro, geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Finanzbericht hervor. Der Umsatz erhöhte sich um 4,3 Prozent 3,14 Mrd. Euro.

Die Orderbücher von Porr sind prall gefüllt. Der Auftragsbestand lag bei 4,579 Mrd. Euro (+13 Prozent), der Auftragseingang bei 4,045 Mrd. Euro (+29 Prozent).

Porr macht mittlerweile fast 47 Prozent seines Geschäfts im Ausland und beschäftigte im Vorjahr 13.878 Mitarbeiter (+8 Prozent).

Für das Jahr 2016 geht der Vorstand von einer "weiteren Leistungs- und Ergebnissteigerung" aus. Eine genaue Prognose gab das Management nicht, begründet wurde dies mit der "hohen Dynamik der Baumärkte".

Die Aktionäre der Porr sollen, wie bereits vorige Woche angekündigt, eine höhere Dividende bekommen. Konkret sollen 1 Euro je Aktie sowie 50 Cent Sonderdividende aufgrund des erfolgreichen Abschlusses der Spaltung und Ausgliederung des Immobilienbereichs gezahlt werden. Wahlweise soll es die Sonderdividende auch in Form von Porr-Aktien geben.

Der Vorstand hat im Jahr 2015 mehr verdient: 3,517 Mio. Euro nach 2,85 Mio. Euro. Davon bekam Vorstandschef Karl-Heinz Strauss 1,45 Mio. Euro, im Jahr 2014 waren es noch 1,15 Mio. Euro gewesen.

Details zur Bilanz will das Management am Vormittag bei einer Pressekonferenz bekanntgeben.

Deutscher Motorenbauer Deutz startet mit Einbußen ins Jahr

Nach einem Gewinneinbruch im vergangenen Jahr ist der deutsche Motorenbauer Deutz weiter auf Schrumpfkurs. Im ersten Quartal 2016 seien nach vorläufigen Berechnungen Umsatz, Absatz und Gewinn gesunken, wie der Konzern mit Sitz in Köln am Donnerstag mitteilte.

Vorstandschef Helmut Leube bekräftigte dennoch seine Jahresziele, die allenfalls leicht steigende Erlöse vorsehen und einen moderaten Anstieg des operativen Ergebnisses (Ebit).

In den ersten drei Monaten des Jahres sank der Umsatz um 5,6 Prozent auf 300,2 Millionen und das Ebit um knapp 28 Prozent auf 7,3 Mio. Euro. Der Absatz ging um 13 Prozent auf 32.112 Motoren zurück. Das Geschäft von Deutz gilt als sehr konjunkturanfällig. Eine wirtschaftliche Flaute macht sich umgehend im Verkauf von Motoren für Lastwagen und Bau- oder Landmaschinen bemerkbar. Bereits 2015 war der Gewinn um etwa 85 Prozent und der Absatz um ein Drittel eingebrochen. Leube hofft für 2017 auf Besserung.

Sony verfehlt Gewinnziel

Der japanische Elektronik-Riese Sony hat sein Gewinnziel im abgelaufenen Geschäftsjahr verfehlt. Der Betriebsgewinn habe in den zwölf Monaten bis Ende März wohl lediglich bei umgerechnet 2,3 Milliarden Euro gelegen, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Bislang war er von 2,6 Milliarden Euro ausgegangen. Grund dafür sei, dass die Nachfrage nach Kameramodulen für Smartphones geringer sei als angenommen. Endgültige Zahlen werden Ende April erwartet.

Novartis machte weniger Umsatz und Gewinn im ersten Quartal

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat im ersten Quartal 2016 deutliche Einbußen erlitten. Der Nettogewinn belief sich noch auf 2 Mrd. Dollar (1,76 Mrd. Euro), gegenüber 13 Mrd. Dollar in der Vorjahresperiode. Dieser Rückgang war bedingt durch das Ergebnis der aufgegebenen Geschäftsbereiche, das im Vorjahresquartal außerordentliche Veräußerungsgewinne von 12,8 Mrd. Dollar beinhaltete.

Der Reingewinn in den fortzuführenden Geschäften fiel um 13 Prozent auf 2,0 Mrd. Dollar. Ein guter Teil des Rückgangs geht auf Wechselkurseffekte zurück. So spürt Novartis vor allem den starken Dollar, bilanziert der Basler Konzern doch in der US-Währung. Das operative Ergebnis (der fortgeführten Geschäfte) sank um 12 Prozent auf 2,45 Mrd. Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag bekannt gab.

Der Nettoumsatz schrumpfte um 3 Prozent auf 11,6 Mrd. Dollar. Zu konstanten Wechselkursen ergab sich dagegen ein leichtes Plus von 1 Prozent. Novartis-Chef Joseph Jimenez zeigte sich in einer Aussendung erfreut darüber, dass das Unternehmen trotz des Markteintritts einer generischen Version von Gleevec in den USA eine Umsatzsteigerung bei konstanten Wechselkursen vorweisen kann.

Mit den vorgelegten Quartalszahlen hat Novartis die durchschnittlichen Schätzungen der Analysten auf Umsatzebene verfehlt, beim Gewinn jedoch übertroffen. Auf Ebene Umsatz hat insbesondere die Pharma-Division schlechter abgeschnitten als am Markt erwartet. Im Schnitt hatten die Experten dem Konzern einen Gruppen-Umsatz in Höhe von 11,8 Mrd. Dollar erwartet.

Mit Blick auf das Gesamtjahr bestätigt Novartis den bisherigen Ausblick. So erwartet der Konzern den Nettoumsatz wie auch das Kernergebnis weitgehend auf dem Niveau von 2015. Die Einbußen durch Generikakonkurrenz werden weiter auf 3,2 Mrd. Dollar veranschlagt und sollen vollständig wettgemacht werden.

Netzwerkausrüster Ericsson startet nach schwachem Quartal Großumbau

Der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson will sich mit einem Großumbau der erstarkten Konkurrenz erwehren und wieder auf Kurs kommen. "Wir sind mit unserem Wachstum und der Profitabilität in den vergangenen Jahren nicht zufrieden", sagte Vorstandschef Hans Vestberg am Donnerstag in Stockholm.

Künftig will der bisherige Weltmarktführer das angestammte Kerngeschäft in zwei Sparten vorantreiben, hinzukommen sollen drei Wachstumssparten für die Felder IT und Cloud sowie Medien. Das mache es insgesamt einfacher, auf Bedürfnisse von verschiedenen Kunden einzugehen, sagte Vestberg.

Ericsson ist in der Ausrüstung von IT- und Telekommunikationsnetzen bisher die Nummer eins - mit dem Kauf des französisch-amerikanischen Anbieters Alcatel-Lucent will der finnische Erzrivale Nokia die Schweden aber nun im Kerngeschäft überholen. Im ersten Quartal rutschte der Umsatz von Ericsson im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum um 2 Prozent auf 52,2 Mrd. schwedische Kronen (5,7 Mrd. Euro) ab. Etwa die Hälfte des Rückgang war auf Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe zurückzuführen. Die Entwicklung in Europa sei schwach verlaufen, in Schwellenländern belasteten die wirtschaftlichen Aussichten, hieß es.

Die Profitabilität ging trotz höherer Lizenzgebühren zurück, die bei Ericsson vielbeachtete Bruttomarge sank um über 2 Prozentpunkte auf 33,3 Prozent. Umsatz und Bruttomarge schnitten deutlich schwächer ab als von Analysten geschätzt. Der Gewinn stieg dagegen um 45 Prozent auf 2,1 Mrd. Kronen. Im Vorjahr hatten Währungssicherungsgeschäfte das Ergebnis belastet.

China-Geschäft von Pernod Ricard unter Druck

Der Druck auf die Spirituosen-Geschäfte in China hält dem französischen Weltmarktzweiten Pernod Ricard zufolge an. Im Geschäftsjahr 2015/16 bis Ende Juni dürfte der Umsatz des Konzerns in der Volksrepublik auf vergleichbarer Basis um bis zu zehn Prozent sinken, sagte Finanzchef Gilles Bogaert am Donnerstag.

Es sei schwer vorherzusagen, wann die Nachfrage wieder deutlich anziehen werde. "Es herrscht Unsicherheit über den Zeitpunkt und den Umfang der Erholung", sagte Bogaert. Neben der Konjunkturabkühlung macht der Branche in China die Anti-Korruptionskampagne der Regierung zu schaffen, die auch hochprozentige Geschenke an Staatsdiener in Visier genommen hat.

Pernod Ricard ist damit deutlich pessimistischer als der kleinere französische Rivale Remy Cointreau, der zuletzt von einer deutlichen Verbesserung der Geschäfte in China gesprochen hatte. Auch deswegen steigerte Remy seinen Umsatz im vorigen Quartal um 10 Prozent auf rund 252 Mio. Euro.

DenizBank Wien steigerte Gewinn 2015 deutlich

Die in Wien ansässige DenizBank - die über die türkische DenizBank A.S. zum russischen Sberbank-Konzern gehört - hat 2015 prächtig verdient. Der Jahresüberschuss stieg auf 177,8 Mio. Euro, das war gut ein Viertel mehr als 2014 (142 Mio. Euro). Die Bilanzsumme stieg von 8,9 Mrd. Euro auf 10,05 Mrd. Euro, geht aus der im Amtsblatt der Wiener Zeitung veröffentlichten Bilanz hervor.

Das Kernkapital stieg von 843 Mio. Euro auf 1,05 Mrd. Euro, die Gesamtkapitalquote von 11,51 Prozent auf 12,85 Prozent. Die größte Einnahmenquelle der DenizBank war der Nettozinsertrag, der von 179,4 Mio. Euro auf 210 Mio. Euro zulegte. Davon kamen 199,4 Mio. Euro aus Österreich, 37,7 Mio. aus der Türkei und 14,6 Mio. aus Russland, während es in Deutschland einen Verlust von 41,6 Mio. Euro gab. Der Verlust in Deutschland fiel damit wesentlich höher als 2014 (26,6 Mio. Euro) aus. Insgesamt machte die Tochter in Frankfurt einen Vorsteuerverlust von 50,2 Mio. Euro, nach einem Abgang von 34,3 Mio. Euro im Jahr 2014.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) stieg im Jahresabstand von 154 Mio. Euro auf 190,2 Mio. Euro. Nach Abzug von Steuern und Fremdanteilen blieb ein Konzernjahresüberschuss von 160,3 Mio. Euro übrig.

Die Spareinlagen der DenizBank, die mit vergleichsweise hohen Sparzinsen um Kunden wirbt, erhöhten sich um knapp 250 Mio. Euro auf 2,4 Mrd. Euro (2014: 2,15 Mrd. Euro).

Conti-Rivale Michelin steigert Umsatz etwas stärker als erwartet

Der französische Reifenhersteller Michelin hat im vergangenen Quartal etwas mehr umgesetzt als erwartet. Dank robuster Nachfrage nach Reifen für Pkw und Kleinlastwagen in wichtigen Märkten stiegen die Erlöse um knapp ein Prozent auf fast 5,1 Milliarden Euro, wie der Continental -Rivale am Mittwochabend mitteilte.

Er sprach von starken Verkäufen in China. Analysten hatten im Schnitt mit 5,0 Milliarden Euro Umsatz gerechnet.

Der Stückabsatz legte um 3,7 Prozent zu. Für das Gesamtjahr erwartet Michelin hier einen Anstieg, der über dem Wachstum des Weltmarktes liegt. Die Prognose klingt etwas zuversichtlicher als die bisherige, die noch von einem Plus "zumindest im Rahmen der globalen Trends" ausgegangen war. Die Vorhersage zur Gewinnentwicklung wurde bekräftigt. Demnach soll 2016 ein höheres operatives Ergebnis erzielt werden als im Vorjahr.

American Express schafft Umsatzplus nach Durststrecke

Der Kreditkarten-Anbieter American Express (AmEx) wächst wieder. Der US-Konzern schaffte sein erstens Umsatzplus seit fünf Quartalen. Die Gesamteinnahmen stiegen im abgelaufenen Vierteljahr um 1,7 Prozent auf 8,09 Milliarden Dollar (7,13 Mrd. Euro), wie das Management am Mittwoch nach Börsenschluss mitteilte.

Das Unternehmen profitierte insbesondere von höheren Ausgaben der Karteninhaber in den USA. Es startete zuletzt eine Marketingoffensive, nachdem es langfristige Verträge eingebüßt hatte.

Der Nettogewinn sank zwar belastet von höheren Werbeaufwendungen um acht Prozent auf 1,39 Milliarden Dollar. Vor Sonderposten lag das Ergebnis je Aktie - ebenso wie der Umsatz - aber über den Markterwartungen. Im nachbörslichen Handel legten AmEx-Aktien mehr als drei Prozent zu.

US-Chipkonzern Qualcomm rechnet mit Gewinn unter Markterwartungen

Der US-Chipkonzern Qualcomm gibt nach einem besser als erwartet ausgefallenen Quartal eine verhaltene Gewinnprognose. Für das laufende Geschäftsvierteljahr sagte das Management am Mittwoch ein Ergebnis je Aktie unter der Analystenschätzung voraus.

Zugleich rechnet das Unternehmen, dessen Chips in Apple- und Samsung -Smartphones eingesetzt werden, mit einem Rückgang der Auslieferungen um 13 bis 22 Prozent.

Der Konzern aus dem kalifornischen San Diego hat mit einer Abkühlung der Smartphone-Verkäufe zu kämpfen. Im abgelaufenen Geschäftsquartal sank der Umsatz zwar um 19,5 Prozent auf 5,55 Milliarden Dollar (4,89 Mrd. Euro), lag damit aber über den Expertenerwartungen. Der Nettogewinn stieg dagegen um 10,5 Prozent auf 1,16 Milliarden Dollar. Vor Sonderposten lag das Ergebnis je Aktie über der Analystenschätzung.

Barbie bleibt Mattels Sorgenkind - US-Spielzeugriese kriselt weiter

Der Barbie-Hersteller Mattel ist zu Jahresbeginn tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Von Jänner bis März nahm der Quartalsverlust verglichen mit dem Vorjahreswert um 8,4 Prozent auf unter dem Strich 73 Millionen Dollar (65 Mio. Euro) zu, wie der US-Spielzeugriese am Mittwoch mitteilte.

Der Umsatz sank um sechs Prozent auf 869,4 Millionen Dollar. Bei Anlegern kamen die Zahlen nicht gut an - die Aktie fiel nachbörslich um über sechs Prozent.

Der einstige Verkaufsschlager Barbie bleibt ein Sorgenkind - die weltweiten Verkäufe der meistverkauften Spielzeugpuppe der Unternehmensgeschichte gingen um drei Prozent zurück. Um den schon seit Jahren sinkenden Absatz anzukurbeln, hatte Mattel im Jänner neue Varianten des 56 Jahre alten Klassikers vorgestellt: Barbie gibt es nun nicht mehr nur mit ultraschlanker Model-Figur, sondern auch als "kurvig", "groß" und "klein". Gebracht hat es bisher wenig.

SABMiller trifft Geschmack der Kunden - Absatz steigt

Der weltweit zweitgrößte Brauer SABMiller trifft vor der Mega-Fusion mit Marktführer Anheuser-Busch InBev mit seinem Bier den Geschmack der Kunden. Im abgelaufenen Jahr legte der Absatz um vier Prozent zu, wie der Bauer von Bier der Marken Pilsner Urquell, Fosters oder Gambrinus am Donnerstag mitteilte.

Vor allem in Lateinamerika und Afrika liefen die Geschäfte gut. Das machte einen Rückgang in Europa und Nordamerika wett, wo die Verbraucher zunehmend Abstand von den Massenbieren der Großbrauereien nehmen. Der Umsatz stieg bereinigt um Währungsschwankungen um sieben Prozent.

Der Beck's-Brauer AB InBev verhandelt derzeit mit SABMiller über eine Fusion, die in der zweiten Jahreshälfte abgeschlossen sein soll. Um sich die Zustimmung der Wettbewerbshüter zu dem mehr als 100 Milliarden Dollar schweren Zusammenschluss zu sichern, wurden bereits mehrere Marken verkauft. Sollte die Mega-Fusion wie geplant über die Bühne gehen, würde nahezu jedes dritte Bier weltweit aus einem Haus kommen.

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