Die Bilanzen vom 13.7.: FACC legt deutlich zu und stellt 250 Leute ein

Die Bilanzen vom 13.7.: FACC legt deutlich zu und stellt 250 Leute ein

Der oberösterreichische Flugzeugzulieferer FACC hat seinen Umsatz um ein Fünftel gesteigert, das EBIT wurde verdoppelt. Nun werden Jobs geschaffen: Allein heuer sollen rund 250 neue Mitarbeiter eingestellt werden.

FACC legte im ersten Quartal bei Umsatz und Gewinn deutlich zu

Der oberösterreichische Flugzeugzulieferer FACC hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2016/17 seinen Umsatz um ein Fünftel auf 164,9 Mio. Euro gesteigert. Das EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) hat sich im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 2,6 Mio. Euro mehr als verdoppelt, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Durch gute Auftragseingänge seien die FACC-Standorte für die nächsten Jahre gut ausgelastet und man werde neue Arbeitsplätze an den Produktionsstandorten in Oberösterreich schaffen, kündigte FACC an. Allein heuer seien rund 250 Neueinstellungen geplant.

Für das laufende Geschäftsjahr 2016/17 geht FACC von einem Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich aus.

Umsatz von Modefirma Burberry fällt - Probleme in China und Europa

Die schwächelnde Nachfrage in China und weniger zahlungskräftige Touristen in Europa setzen der britischen Modefirma Burberry zu. Im Quartal bis Ende Juni fiel der Umsatz auf vergleichbarer Basis um drei Prozent auf 423 Mio. Pfund (502 Mio. Euro), wie der für seine Karomuster bekannte Luxuskonzern am Mittwoch mitteilte.

Das 160 Jahre alte Unternehmen rechnet mit positiven Auswirkungen des Brexit. Durch die deutliche Pfund-Abwertung nach dem britischen Votum für einen EU-Austritt könnte der bereinigte Gewinn im Gesamtjahr um rund 90 Mio. Pfund steigen.

Die Burberry-Aktie legte am Mittwoch in London knapp drei Prozent zu und setzte damit ihren jüngsten Höhenflug fort. Anleger feierten, dass die Analystenerwartungen leicht übertroffen wurden. Hinzu kommt, dass der anstehende Chefwechsel bei Investoren gut ankommt. Wie Burberry am Montag mitteilte, wird der italienische Chef der zu LVMH gehörenden Modemarke Celine, Marco Gobbetti, im kommenden Jahr Christopher Bailey an der Spitze des Unternehmens ablösen.

DKSH überschritt beim Umsatz erstmals 5-Milliarden-Franken-Marke

Der Schweizer Dienstleistungs- und Handelskonzern DKSH muss im ersten Halbjahr einen Gewinnrückgang hinnehmen. Das Unternehmen leidet unter Widrigkeiten in Hongkong und Thailand. Dennoch konnte DKSH den Umsatz leicht steigern und Marktanteile hinzugewinnen.

Mit einem Umsatz von 5,08 Mrd. Franken (4,7 Mrd. Euro; +2,3 Prozent) überschritt der Konzern erstmals die 5-Milliarden-Franken-Marke. Das organische Wachstum lag aufgrund von getätigten Übernahmen bei 3,5 Prozent.

Dennoch fiel das operative Ergebnis (EBIT) mit 136 Mio. Franken leicht unter dem Vorjahreswert aus. DKSH erklärt den Rückgang mit einer Vertragsanpassung in der Geschäftseinheit Healthcare.

Nach Steuern blieben dem Konzern, der vor allem Dienstleistungen für Unternehmen anbietet, die ihre Geschäftstätigkeit in Asien ausdehnen wollen, noch einen Gewinn von 92 Mio. Franken (-13,4 Prozent).

Für das zweite Halbjahr ist DKSH insgesamt optimistisch. Der positive Trend sei intakt. Sowohl beim Umsatz wie auch beim Gewinn erwartet der Konzern ein Wachstum.

Generika-Hersteller Teva übertrifft seine Ziele im zweiten Quartal

Der weltgrößte Generikahersteller Teva hat seine eigenen Gewinn- und Umsatzziele im zweiten Quartal wohl übertroffen. Für die drei Monate bis Ende Juni rechnet die Ratiopharm-Mutter mit einem bereinigten Gewinn von 1,19 bis 1,22 Dollar (1,07 bis 1,10 Euro) je Aktie. Zuvor war Teva nach eigenen Angaben vom Dienstag von 1,16 bis 1,20 Dollar je Anteilsschein ausgegangen.

Auch beim Umsatz zeigte sich der israelische Konzern etwas optimistischer. Die Erlöse dürften nun 4,9 bis fünf Milliarden Dollar betragen. Zuvor hatte das Unternehmen 4,8 bis 4,9 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt.

Die Analysten dürften dennoch enttäuscht sein: Sie waren von einem bereinigten Ergebnis von 1,46 Dollar je Dividendenpapier und einem Umsatz von 5,99 Milliarden Dollar ausgegangen. Die Teva-Aktien legten nachbörslich rund zwei Prozent zu.

Wohnmobilhersteller Hymer profitiert von Caravan-Boom

Der Trend zu kleineren Reisemobilen hat den Absatz des schwäbischen Wohnmobilhersteller Hymer in Fahrt gebracht. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres (31. August) stieg der Umsatz um 14 Prozent auf 316 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, teilte das Unternehmen mit Sitz in Bad Waldsee (Baden-Württemberg) am Dienstag mit. Die Absatzzahlen seien in allen Produktsegmenten zweistellig gewachsen.

Einer der Wachstumstreiber waren Fahrzeuge der Marke Hymercar - Freizeitfahrzeuge mit einer eher dezenten, unauffälligen Optik, die kaum als Reisemobile zu erkennen sind. Innerhalb eines Jahres habe sich der Absatz dieser Modellreihe nahezu verdoppelt. Vom boomenden Reise- und Wohnmobilmarkt in Deutschland profitierten zuletzt auch andere Hersteller der Caravan-Branche: Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Neuzulassungen von Freizeitfahrzeugen in Deutschland um knapp zehn Prozent.

Im kompletten Geschäftsjahr rechnet Hymer mit einem Erlös von rund 400 Mio. Euro - verglichen mit dem Jahr zuvor entspräche dies einem Plus von 17 Prozent. Für Hymer arbeiten derzeit rund 1.400 Beschäftigte am Standort Bad Waldsee (Kreis Ravensburg).

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