Batteriefirma Varta hebt die Jahresprognose weiter an

Der Boom bei den kabelloser Minikopfhörern - AirPods & Co. - kommt dem Batteriehersteller Varta Microbatteries, das dem Investor Michael Tojner gehört, zu Gute. Das börsennotierte Unternehmen schraubt seine Prognose weiter in die Höhe.

Varta Microbatteries Eigentümer Michael Tojner

Varta Microbatteries Eigentümer Michael Tojner

Der Boom kabelloser Minikopfhörer für Smartphones von Apple und Samsung sowie der Rückkauf des traditionellen Batteriegeschäfts treiben das Wachstum von Varta (DE000A0TGJ55). Der Batteriehersteller, zu dem auch die Varta Micobatteries des österreichischen Investors Michael Tojner gehört, erhöhte daher erneut die Prognose und erwartet für 2020 nun einen Umsatz von 840 bis 860 (bisher: 810 bis 830) Millionen Euro.

Der bereinigte Betriebsgewinn (Ebitda) werde zwischen 230 bis 250 (bisher: 210 bis 215) Millionen Euro liegen, teilte das deutsche Unternehmen mit. Eine Ursache für die höhere Gewinnprognose sind dabei auch geringere Kosten für den Ausbau der Produktion. Dafür sollen in diesem Jahr 290 bis 320 (bisher: 320 bis 360) Millionen Euro fließen.

In den ersten neun Monaten steigerte Varta den Umsatz um 159,7 Prozent auf 630,3 Millionen Euro. Das bereinigte Ebitda verdreifachte sich fast auf 176,8 (Vorjahr: 63,0) Millionen Euro. Die Umsatzschwelle von einer Milliarde Euro werde der Konzern bereits in 2021 nahezu erreichen, erklärte Varta weiter. Das bereinigte Ebitda solle auch im nächsten Jahr schneller als der Umsatz wachsen.

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