Analysten sehen Semperit zurück auf der Gewinnspur

Der Gummihersteller Semperit wird Analysten-Schätzungen zufolge nach Verlusten im Vorjahr wieder Gewinne schreiben. Die Aktie kann das brauchen. Sie hat im letzten Jahr 36 Prozent an Wert eingebüßt.

Semperit Vorstandschef Martin Füllenbach

Semperit Vorstandschef Martin Füllenbach

Für die anstehenden Erstquartalszahlen 2019 des Gummiherstellers Semperit erwarten Experten der Erste Group und der Raiffeisen Centrobank (RCB) einen kleinen Nettogewinn nach einem Verlust im Vorjahr. Die Umsätze sollen dagegen leicht zurückgehen. Die Experten der Analystenhäuser rechnen im Schnitt mit einem Erlös von 215,3 Millionen Euro. Dies entspräche einem Rückgang von 3 Prozent, nachdem der Umsatz im Vorjahr bei 220,9 Millionen Euro gelegen war.

Das operative Ergebnis (EBIT) soll steigen, der Gewinn nach Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) dürfte dagegen leicht sinken. Das Mittel der Schätzungen für das EBITDA liegt bei 15,1 Millionen Euro und damit um fünf Prozent unter dem EBITDA des Erstquartals 2018. Dagegen soll im Schnitt das EBIT um 10 Prozent auf 6,6 Millionen Euro steigen.

Der Durchschnitt der Schätzungen zum Nettoertrag belief sich auf plus 1,5 Millionen Euro. Im Geschäftsjahr 2018 hatte die Semperit noch einen Verlust von 2,8 Millionen Euro ausgewiesen.

Konzern im Umbau

Der Konzern sei weiterhin in einer Umbauphase, kommentierte die Erste-Group-Expertin Vladimira Urbankova. Die Restrukturierung dürfte sich zwar leicht negativ auf den Umsatz des Konzerns niederschlagen, jedoch werde operativ ein Anstieg erwartet. Unter dem Strich drehe der vorjährige Nettoverlust in die Gewinnzone.

Die Aktie des Unternehmens (ISIN AT0000785555) kann Aufwind brauchen. Sie hat im letzten Jahr 36 Prozent an Wert verloren und notiert aktuell bei 12,22 Euro. Von der Erste Group gibt es eine Verkaufsempfehlung bei einem Kursziel von 15,20 Euro, von der Baader Bank hingegen eine Kauf-Empfehlung bei einem Kursziel von 20 Euro.


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