Aktien-Vorschau: Börsen warten gespannt auf den Juni

Aktien-Vorschau: Börsen warten gespannt auf den Juni

Der Juni wird in vieler Hinsicht ein entscheidender Monat. Die US-Notenbank Fed tagt wieder und Großbritannien stimmt über den Verbleib in der EU ab. Monika Rosen, Chefanalystin Bank Austria Private Banking zu den anstehenden Ereignissen.

In den letzten 12 Monaten gab es an den Börsen immer wieder Höhen und Tiefen, im Großen und Ganzen haben sich die Kurse, zumindest an der Wall Street (DOW ISIN US2605661048, Nasdaq ISIN US6311011026), aber wenig verändert. Es scheint, als würden die Marktteilnehmer gespannt auf den Juni warten– da tagt die US Notenbank wieder, und die Briten stimmen über den Verbleib in der EU (--> aktueller Wechselkurs EUR/GPB) ab.

Dow Jones Industrial Average Index (5-Jahres-Chart)

Doch abgesehen von diesen Ereignissen sollten auch die – durchaus positiven – Rahmenbedingungen nicht übersehen werden: dazu zählen unter anderem die erfreulichen Entwicklungen am US Arbeitsmarkt, wie der Stellenaufbau oder der Lohnanstieg. Die Einkaufsmanagerindizes bewegen sich in vielen Regionen beziehungsweise Ländern weiterhin deutlich im expansiven Bereich, zumindest für den Dienstleistungssektor.

Durch die Stabilisierung des Ölpreises (--> aktueller Ölpreis Brent Oil) sollte der Abwärtsdruck auf die Inflationsraten etwas zurückgehen. Aufgrund der Abschwächung des US Dollars (--> aktueller Wechselkurs EUR/USD) seit Jahresbeginn lässt der Druck auf die Umsatzentwicklung der international ausgerichteten US Unternehmen nach. Auch die genannte Stabilisierung des Ölpreises sollte sich im Großen und Ganzen positiv auf die Ertragslage der Unternehmen auswirken (Energiesektor, Industrieunternehmen).

Risiken, wie die anstehende Zinsentscheidung der US Notenbank, die Brexit Abstimmung oder auch die Entwicklungen in einigen Teilen der Emerging Markets, gibt es einige. Wir gehen jedoch davon aus, dass die genannten Fundamentaldaten über kurz oder lang die Oberhand gewinnen und den Börsen einen positiven Impuls geben.


Monika Rosen ist Chefanalystin, Bank Austria Private Banking.
Twitter: @Monika_Rosen

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