Übernahme-Gerüchte befeuern BlackBerry-Aktie

Übernahme-Gerüchte befeuern BlackBerry-Aktie

BlackBerry - bald ganz in chinesischer Hand?

Die Gerüchte, dass der angeschlagene Smartphone-Pionier BlackBerry von einem Big Player der IT-Branche übernommen werden soll erhärten sich. Lenovo soll an dem kanadischen Unternehmen interessiert sein. Die BlackBerry-Aktie zieht an.

Der kanadische Smartphone-Pionier BlackBerry könnte bald nicht nur einen chinesischen Chef - den in Hong Kong geborenen John Chen (Bild) - sondern auch einen chinesischen Eigentümer haben.

Ein Internet-Bericht über das Interesse des chinesischen Computerbauers Lenovo Group an BlackBerry hat den Aktienneuen Schwung gegeben. Die an der New Yorker Nasdaq notierten Aktien stiegen um bis zu 5,8 Prozent auf 10,04 Dollar. An der Börse in Toronto legten die Titel ebenfalls in der Spitze 5,8 Prozent zu. Unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen hatte die Website Benzinga.com berichtet, schon diese Woche könnte Lenovo 15 Dollar je Aktie bieten. Beide Unternehmen teilten mit, sich zu Gerüchten und Spekulationen nicht äußern zu wollen.

In den vergangen zwei Jahren hat es schon häufiger entsprechende Spekulationen gegeben. Hochrangige Lenovo-Vertreter haben in der Vergangenheit Interesse an BlackBerry gezeigt, da es die Mobiltelefon-Sparte des Unternehmens stärken könnte. Vergangenes Jahr hatten mit der Entwicklung vertraute Manager aber Reuters erklärt, die kanadische Regierung würde wegen Sicherheitsbedenken einen solchen Deal ablehnen. Nach dem Industry Canada Act kann die Regierung die Übernahme von BlackBerry durch eine ausländische Firma verbieten. BlackBerry wird wegen seines verschlüsselten E-Mail-Systems bei Unternehmen und Regierungen geschätzt.

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