Trotz hartem Franken: Schweizer Wirtschaft wächst kräftig

Trotz hartem Franken: Schweizer Wirtschaft wächst kräftig

Trotz einer flauen Weltkonjunktur und eines starken Frankens ist die Schweizer Wirtschaft im dritten Quartal kräftig gewachsen.

Das Bruttoinlandprodukt stieg um 0,6 Prozent gegenüber dem Vorquartal, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Donnerstag mitteilte. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal betrug das Wachstum 1,4 Prozent. Das Wachstum gegenüber dem Vorjahr ist das höchste seit dem dritten Quartal 2011 als das BIP um 1,5 Prozent zunahm.

Als wichtigste Wachstumstreiber erwiesen sich die Konsumausgaben der Privaten und des Staates. Auch die Waren-Handelsbilanz trug zum Wachstum bei. Die Warenexporte, die dieses Jahr von Quartal zu Quartal leicht geschrumpft waren, stiegen um 2,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Bremsende Impulse kamen von den um 1,4 Prozent niedrigeren Dienstleistungsexporten. Die Anlageinvestitionen gingen um 0,5 Prozent zurück.

Volkswirte hatten im Schnitt gegenüber dem Vorquartal einen BIP-Anstieg von 0,2 Prozent erwartet und mit 0,9 Prozent Wachstum gegenüber dem Vorjahr gerechnet.

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