SNB: Franken-Deckelung bleibt unverzichtbar

SNB: Franken-Deckelung bleibt unverzichtbar

Auf einer Konferenz in Lausanne sagte der Vizepräsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank am Mittwoch mit Blick auf den Preisauftrieb bei Immobilien in der Schweiz, die SNB verfügte nicht über die Option der Zinssteuerung. Sie ergreife andere Maßnahmen, um den Immobilienmarkt zu kontrollieren.

In einem Schritt, der riskante Kredite im Immobiliensektor begrenzen soll, ordnete die Regierung im Februar an, dass Banken zusätzliche Kapitalpuffer vorhalten müssen. Die Maßnahme, die auf Geheiß der SNB umgesetzt wird, tritt Ende September in Kraft.

Die SNB hat die Leitzinsen seit August 2011 auf Null belassen. Im September 2011 führte sie den Mindestkurs je Euro bei 1,20 Franken ein. Damit will sie die Schweizer Wirtschaft von der Krise in der Eurozone abschirmen. “Die wachsende Dynamik am Immobilienmarkt und die Vergabe von Hypothekendarlehen können nicht unbegrenzt andauern”, sagte Danthine.

Der Franken verlor zum Euro am Mittwoch 0,2 Prozent und notierte zuletzt bei 1,2318. Zum Dollar rückte der Franken um 0,5 Prozent vor und notierte bei 93,59 Rappen.

SNB-Chef Thomas Jordan

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