SNB braucht zur Euro-Stützung weniger Franken

SNB braucht zur Euro-Stützung weniger Franken

Die Devisenbestände der Schweizerischen Nationalbank (SNB) haben im August weniger stark zugenommen als im Vormonat.

Die nach den Standards des Internationalen Währungsfonds (IWF) berechneten Devisenreserven stiegen um rund zehn Milliarden Franken auf 418,43 Milliarden Franken, wie die SNB am Freitag mitteilte. Den Anstieg wollte ein Sprecher der SNB nicht kommentieren. Im Juli als die Reserven um rund 40 Milliarden Franken zugenommen hatten, hatte der Sprecher noch erklärt, ein grosser Teil der Zunahmen sei auf Devisenkäufe zurückzuführen.

Seit ziemlich genau einem Jahr verhindert die SNB durch Devisenkäufe, dass der Euro unter die Marke von 1,20 Franken absackt und die Schweizer Währung sich entsprechend aufwertet. Zuletzt liess der Aufwertungsdruck auf den Schweizer Franken etwas nach.

Der Euro stieg am Freitag zum ersten Mal seit Mitte März über 1,21 Franken. Am Vortag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) unter bestimmten Bedingungen unbegrenzte Käufe von Anleihen klammer EU-Staaten in Aussicht gestellt.

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