Schweizer Industrie kommt wieder in Fahrt

Schweizer Industrie kommt wieder in Fahrt

Der Einkaufsmanagerindex (PMI) stieg gegenüber April um zwei Zähler auf insgesamt 52,2 Punkte. Der Indikator notiert damit wieder deutlich über der Schwelle von 50 Punkten, die Wachstum von Schrumpfung trennt.

Schub für die Branche kommt vor allem von der Auftragsseite, wie die Credit Suisse am Montag mitteilte. "Die Unternehmen wurden von der Stärke der Nachfrage überrascht - diesen Schluss legt zumindest der Blick auf die Subkomponenten der PMI-Umfrage nahe." Trotz deutlich gestiegener Einkaufsmengen und Produktion musste ein Teil der Nachfrage aus den Lagerbeständen gedeckt werden.

Volkswirte hatten im Schnitt lediglich einen Anstieg auf 50,9 Zähler prognostiziert. Jüngst hatten auch überraschend gute BIP-Zahlen und das KOF-Konjunkturbarometer die robuste Verfassung der Schweizer Konjunktur unterstrichen.

Die wieder dickeren Auftragsbücher - Der Teilindex Auftragsbestand lag im Mai mit 53,4 Zählern deutlich in der Wachstumszone - lässt der CS zufolge weitere Produktionssteigerungen in den kommenden Monaten erwarten.

"Dies bestärkt uns in unserer Prognose, wonach die Schweizer Wirtschaft dieses Jahr wachsen wird, wenn auch nur moderat." Vorsichtig zeigen sich die Unternehmen nach wie vor bei der Personalpolitik. Die PMI-Subkomponente Beschäftigung verharrte im Mai mit 48,8 Punkten unterhalb der Wachstumsschwelle.

Die Credit Suisse erhebt den PMI zusammen mit dem Einkäuferverband.

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