Eingkeit bei IWF, Weltbank und G20: Schweizer Franken ist überbewertet

Eingkeit bei IWF, Weltbank und G20: Schweizer Franken ist überbewertet

SNB-Chef Thomas Jordan: "Es wurde von allen anerkannt, dass der Schweizer Franken noch immer signifikant überbewertet ist."

Laut SNB-Chef Thomas Jordan waren sich auf der IWF-Tagung alle Teilnehmer darüber einig, dass der Schweizer Franken gegenüber anderen Währungen massiv überbewertet ist. "Währungskriege" seien daher kein dominantes Thema beim Treffen gewesen. Rückendeckung bekommt er auch von der Weltbank und der G-20-Gruppe.

Die gezielte Abwertung von Währungen war nach den Worten des Schweizer Notenbankchefs Thomas Jordan kein dominantes Thema beim IWF-Frühjahrestreffen. "Es gab nicht wirklich eine große Diskussion über Währungskriege", sagte er am Samstag in Washington. Er habe auch in den Gesprächen mit der Weltbank und der G-20-Gruppe der führenden Industrie- und Schwellenländer Rückendeckung für die Schwächung des Franken bekommen. "Es wurde von allen anerkannt, dass der Schweizer Franken noch immer signifikant überbewertet ist und dies die Schweiz in eine schwierige Lage bringt."

Die Maßnahmen der Zentralbank wie Negativ-Zinsen und Interventionen am Devisenmarkt seien deshalb gerechtfertigt, ergänzte Jordan. Das habe geholfen, den Kapitalstrom in Richtung Schweiz etwas zu bremsen. Der starke Franken belastet die exportorientierte Wirtschaft der Alpenrepublik seit Jahren. Jordan sagte zudem, die Notenbank habe ihre Maßnahmen noch nicht gänzlich ausgereizt. Außerdem sei es angesichts der wirtschaftlichen Stärke der USA zu erwarten, dass der Dollar zum Franken und Euro bald wieder aufwerte.

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