Schweiz: Euro/Franken-Mindestkurs schützt vor Rezession

Schweiz: Euro/Franken-Mindestkurs schützt vor Rezession

Im ersten Quartal dürfte das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zu den vorangegangenen drei Monaten um 0,2 Prozent gestiegen sein. Das geht aus der Median-Prognose von 17 Experten hervor, die Bloomberg News befragt hat.

Eine solche Entwicklung würde im Gegensatz zur umliegenden Eurozone stehen, in der die Wirtschaft seit sechs Quartalen schrumpft. Deutschland brachte es in den ersten drei Monaten beim Bruttoinlandsprodukt lediglich auf ein mageres Plus von 0,1 Prozent.
Die Schweizer Daten zum Auftaktquartal sollen am Donnerstag dieser Woche vorgelegt werden.

“Das letzte Quartal war besser als erwartet. Und die Frage ist, ob die Schweiz im vergleichbaren Tempo den Rest Europas hinter sich lassen konnte”, sagte Reto Hünerwadel, ein führender Volkswirt bei der Schweizer Großbank UBS in Zürich. “Der private Konsum hier wächst stärker als der Trend. Und die Frage ist letztlich, ob dies anhalten kann - angesichts eines sich abschwächenden Arbeitsmarktes.”
Die Nachfrage aus dem Inland stand im vergangenen Jahr hinter 57 Prozent des Schweizer Wachstums. Die Netto-Exporte kamen auf einen Anteil von 10 Prozent.

“Die Abwertung des Franken in der letzten Zeit sollte eine gute Nachricht für Unternehmen sein. Alles bewegt sich in die richtige Richtung”, erklärte Maxime Botteron von der Credit Suisse Group AG in Zürich.

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