Viele Milliarden an Fremdwährungskrediten noch offen

Der Abbau der Fremdwährungskredite bei Privatpersonen in Österreich verläuft nur schleppend. Vor allem betroffen sind Schweizer-Franken-Kredite.

Viele Milliarden an Fremdwährungskrediten noch offen

Wien. Die Fremdwährungsblase ist noch lange nicht ausgestanden. Noch immer haben private Haushalte 24 Mrd. Euro an Krediten in anderen Währungen offen, rechnete am Montag die Finanzmarktaufsicht (FMA) vor.

Diese Fremdwährungskredite wurden lange Zeit von Banken empfohlen, insbesondere der Gang in den Schweizer Franken hat sich für viele Häuselbauer im Nachhinein als Katastrophe herausgestellt.

Der Fremdwährungsanteil an allen an private Haushalte aushaftenden Krediten ist innerhalb eines Jahres um 1,8 Prozentpunkte auf 17,3 Prozent zurückgegangen. Zum Höhepunkt des Fremdwährungskreditbooms Mitte 2006 betrug der Anteil noch 31,8 Prozent.