Linzer Swap-Affäre – Bemühungen um Vergleichsvorschlag

Linzer Swap-Affäre – Bemühungen um Vergleichsvorschlag

Das geht aus der jüngsten Ausgabe des Nachrichtenmagazins "News" hervor. Die Steuerzahler sollen demnach bis zu 150 Mio. Euro mitzahlen. Ohne sagen zu können, wie ein Prozess zwischen BAWAG und Linz gerichtlich ausgehen würde, könne man gerade deshalb nur dringend einen Vergleich empfehlen, stellte Androsch fest, der selbst auch minimal an der BAWAG beteiligt ist.

Den größeren Teil hätte dabei wahrscheinlich die BAWAG zu tragen, und einen entsprechenden Teil zur eigenen Verlustminimierung müsste wohl auch die Stadt Linz leisten.

Die Republik als "Katalysator" einzubinden, könnte eine Lösung möglich machen. In der Beteiligung des Staates könnte man ein Zeichen des guten Willens sehen. Damit könnte man sowohl gegenüber der BAWAG als auch der Stadt Linz Druck machen, sich zu einigen.

"Man darf nicht außer Acht lassen, dass im schlimmsten Fall viel höhere Kosten für die Republik anfallen könnten", warnte Androsch. Denn im schlimmsten Fall könnte der Linzer Swap zur Existenzbedrohung für die BAWAG werden. Dann könnte der Bund nicht nur die 550 Millionen Euro Partizipationskapital verlieren, sondern müsste möglicherweise noch eine weitere Bank auffangen.

Zum möglichen Schaden rechnete Androsch vor, Zinsen, Gutachten, Anwalts- und Gerichtskosten könnten die Schadenssumme leicht verdoppeln. Am Ende hätten die Republik und damit der Steuerzahler den größten Anteil zu tragen, weil weder die BAWAG noch die Stadt Linz diese enorme Summe aufbringen könnten.

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