GrEXIT: Schweiz sieht sich gerüstet

GrEXIT: Schweiz sieht sich gerüstet

Die Schweiz ist auf einen möglichen Austritt Griechenlands aus der Eurozone vorbereitet, erklärte die Schweizer Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf (Bild).

Das schließe auch mögliche Ansteckungseffekte bei anderen Ländern der Währungsunion ein. Ein solches Szenario sei durchgespielt worden, erklärte Widmer-Schlumpf, die auch Finanzministerin des Landes ist in Bern.

Die Regierung rechne damit, dass die Griechen im Euroraum bleiben werden, sei jedoch auch auf andere Szenarien eingestellt, fügte sie hinzu. Konkret nannte sie dabei potenzielle Auswirkungen auf Länder wie Zypern, Spanien und Portugal.

In den vergangenen Wochen habe der Druck auf den Mindestkurs von 1,20 Franken je Euro zugenommen. Es sei jedoch in solchen Zeiten wichtig, die Nerven zu behalten und klare Signale zu setzen, dass diese Politik beibehalten werde.

Ein von der Regierung geleiteter Ausschuss prüfe gemeinsam mit der Schweizerischen Nationalbank (SNB) regelmäßig, ob zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden sollten, um gegen die Franken-Stärke vorzugehen. Schritte wie Kapitalkontrollen oder negative Zinsen würden jedoch nur als allerletzter Ausweg ergriffen werden, machte Widmer-Schlumpf klar.

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