Franken-Kurs bleibt einzementiert

Franken-Kurs bleibt einzementiert

Mit dem Mindestkurs von 1,20 Franken trete die Schweizerische Nationalbank (SNB) dem für die Schweizer Wirtschaft gefährlichen Risiko einer Deflation entgegen, sagte SNB-Direktoriumsmitglied Fritz Zurbrügg am Donnerstag in Genf.

"Wir sind überzeugt, dass diese Politik wirksam ist, und wir werden sie mit äußerster Entschlossenheit fortsetzen", erklärte Zurbrügg weiter.

Die zur Durchsetzung des Mindestkurses nötigen milliardenschweren Euro-Käufe auf den Devisenmärkten ließen die Währungsreserven der Schweiz auf umgerechnet über 400 Milliarden Franken oder 70 Prozent des Schweizer Bruttoinlandsprodukts (BIP) anschwellen.

Die Schweizer Währungshüter haben das Geld wieder an den internationalen Finanzmärkten angelegt, was ihnen gelegentlich den Vorwurf eintrug, die Märkte zu verzerren. Andere Kritiker sind der Ansicht, die hohen Devisenbestände seien ein zu großes Risiko für das Land. Zurbrügg erklärte, die SNB verwalte die Reserven sorgfältig und achte darauf, die Marktentwicklung nicht zu stören.

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