AK klagt Volksbank Salzburg/Hypo Steiermark wegen Franken-Krediten

AK klagt Volksbank Salzburg/Hypo Steiermark wegen Franken-Krediten

Die Arbeiterkammer will weiterhin Druck auf Banken ausüben, die sich gegen eine Widergutmachung von geschädigten Franken-Kreditnehmer stemmen.

Wien Die Arbeiterkammer (AK) erhöht den Druck auf die Bankbranche bei der Wiedergutmachung von Schäden für Kunden durch Franken-Kredite.

Nachdem sich die Volksbank Salzburg und die Hypo Steiermark nicht an Schlichtungsverfahren beteilt hätten werden sie nun geklagt, so die AK am Montag in einer Aussendung. Weitere Banken könnten folgen.

Hintergrund ist das Sammelschlichtungsverfahren für Stop-Loss-Order geschädigter Franken-Kreditnehmer. Durch die Freigabe des Frankenkurses am 15. Jänner 2015 durch die Schweizer Nationalbank haben Franken-Kreditnehmer Geld verloren, obwohl sie mit Stop-Loss-Order eigentlich eine entsprechende Grenze gesetzt hatten und somit das Risiko gegen eine nachteilige Konvertierung absichern wollten.

"Bis Mitte März haben sich rund 160 Betroffene gemeldet. Bei einigen konnte bereits eine Einigung mit der Bank erzielt werden, rund 100 Fälle sind derzeit noch im Schlichtungsverfahren", so die Kammer. Der Gesamtschaden der noch offenen Fälle betrage 4,4 Mio. Euro. Die durchschnittliche Schadenshöhe beträgt 38.000 Euro.

Laut Arbeiterkammer konnte bei 14 Fällen mit einem Schadensvolumen von 320.000 Euro mit insgesamt zehn regionalen Raiffeisen- und Volksbanken und einer Sparkasse eine Einigung erzielt werden.

Schweizer Franken

Schweizer Franken: Notenbank SNB bleibt bei Negativzinsen

SNB-Präsident Thomas Jordan

Schweizer Franken

Schweizer Notenbankchef: "Viel zu früh für Zinserhöhung"

Schweizer Franken

Schweizer Franken schwächelt, Marke von 1,20 in Reichweite