Schelhammer & Schattera: Ethisch-nachhaltige Veranlagung gewinnt an Bedeutung

Schelhammer & Schattera: Ethisch-nachhaltige Veranlagung gewinnt an Bedeutung

Gerald Stöcklmar, Peter Böhler, Schelhammer & Schattera: "Die ethisch-nachhaltige Komponente wird bei der Veranlagung weiter an Bedeutung gewinnen."

Die einstmals mehrheitlich der österreichischen Kirche gehörende Privatbank gehört nun zur Banken-Gruppe der GRAWE-Gruppe. Ihrer ursprünglichen Ausrichtung bleibt sie aber treu: Nachhaltiges und ethisches Investment steht ganz im Mittelpunkt bei der Veranlagung.

Schelhammer & Schattera hat auch eine Reihe von eigenen Ethikfonds aufgelegt. In den sogenannten Superior-Fonds werden je nach unterschiedlichem Mix der Assetklassen nur Unternehmen aufgenommen, die den strengen Anlagerichtlinien dieser Grundsätze entsprechen. Auch die Private-Banking-Strategie ist ganz auf diese Überlegungen ausgerichtet.

Anlagestrategie

Vorstand Peter Böhler: "Wir glauben, dass es in einer immer stärker globalisierten Wirtschaft auf Unternehmensseite verstärkt Gewinner und Verlierer geben wird, das reine 'Mitschwimmen' von Unternehmen dürfte immer schwieriger werden. Hierbei wird die ethisch-nachhaltige Komponente unserer Meinung weiter an Bedeutung zulegen - denn Unternehmen riskieren mit rein gewinnorientiertem Handeln, sich der Verantwortung zu entziehen, die von der Gesellschaft aber auch der Politik via Regularien immer stärker eingefordert werden wird. Diese Unternehmen werden es bei den Konsumenten damit zunehmend schwerer haben, ihre Produkte und Dienstleistungen zu platzieren.

Performance und Spesen

  • Einstiegsschwelle 300.000 Euro
  • Ø verw. Vermögen 2.200.000 Euro
  • Rendite 500.000 Euro 4,72 %
  • Gebühren 1,25 %
  • Rendite 3.000.000 Euro 5,48 %
  • Gebühren 1,15 %

Die ethisch-nachhaltige Geldanlage führt dazu, dass tendenziell in Unternehmen investiert wird, die nicht diesem Risiko unterliegen. Bei der Auswahl dieser Unternehmen müssen aber natürlich genauso dieselben betriebsund finanzwirtschaftlichen Kriterien berücksichtigt werden, die in der modernen Unternehmensanalyse etabliert sind. Diese zwei Welten versuchen wir, in unserem Anlageverständnis zu verbinden."

Asset Allocation: Der Aktienanteil von 40 Prozent ist in dem Portfolio mit mittlerer Risikoausrichtung relativ groß.

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