Xstrata-Übernahme: Keine Nachbesserung

Xstrata-Übernahme: Keine Nachbesserung

Am Wochenende keine weiteren Gespräche zwischen Glencore und Xstrata.

Wenige Tage vor der Abstimmung der Aktionäre über die Offerte des Schweizer Rohstoffhändlers Glencore International Plc zur Übernahme von Xstrata Plc für 33 Milliarden Dollar sieht es so aus, als ob es keine Nachbesserung des Angebots geben wird. Das erfuhr Bloomberg News von einer Person, die mit den Vorgängen vertraut ist.

Am Wochenende hätten keine Gespräche stattgefunden und es seien auch keine zwischen Glencore mit Sitz in Baar und Qatar Holding LLC, dem größten Aktionär von Xstrata, der auf eine Erhöhung der Offerte dringt, geplant, hieß es. Sollte der zur Abstimmung anstehende Vorschlag am 7. September durchfallen, würde die Unternehmensführung ein neues Angebot erwägen, das eine Struktur erhielte, die schwieriger zu blockieren wäre, verlautete weiter.

Glencore besitzt bereits 34 Prozent von Xstrata und hatte im Februar eine Offerte zur Übernahme der restlichen Anteile an dem Rohstoffproduzenten mit Sitz im schweizerischen Zug vorgelegt, bei der die Bezahlung ausschließlich in Aktien von Glencore erfolgen soll. Aus dem Zusammenschluss würde der viertgrößte Rohstoffkonzern der Welt hervorgehen.

Die Opposition gegen den Übernahmeplan verschärfte sich in der vergangenen Woche. Die Qatar Holding hält 12 Prozent an Xstrata und bestätigte, sie werde gegen den derzeitigen Plan stimmen. Nachdem am letzten Wochenende vor der Abstimmung keine Gespräche stattgefunden haben, nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, dass die Transaktion platzt. Die derzeitige Konstruktion der Transaktion sieht vor, dass bereits 16,48 Prozent der Xstrata- Aktionäre die Übernahme blockieren können. Zudem darf Glencore seine Stimmrechte von 33,65 Prozent nicht ausüben.

Die Gegner der Transaktion kommen inzwischen auf rund 15 Prozent der Xstrata-Aktionäre, nachdem laut der Zeitung “Financial Times” auch der norwegische Staatsfonds zusammen mit Katar die Transaktion blockieren will. Der norwegische Staatsfonds hält drei Prozent an Xstrata.

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