Wird 2013 das Jahr des US-Dollar?

Wird 2013 das Jahr des US-Dollar?

Es wäre das erste stärkere Jahr für die US-Devise seit 2005. Als Grund wird die Erwartung einer deutlich erholten Wirtschaft genannt.

Die Konjunktur wird den so genannten “Fiscal Cliff” den Erwartungen zufolge zum Jahresende schadlos überstehen und anschließend im Vergleich zu den Volkswirtschaften der zehn wichtigsten Industrieländer überdurchschnittlich wachsen.

Damit wird der US-Währung derzeit eine Aufwertung zu sämtlichen G-10-Devisen außer dem kanadischen Dollar prognostiziert, und zwar bis hinein in das Jahr 2014. Der Wirtschaft in den USA wird ein Wachstum von zwei Prozent und damit mehr als der Durchschnitt der Industrieländer von 1,26 Prozent erwartet, wie Bloomberg-Umfragedaten derzeit im Mittel zeigen.

Die Royal Bank of Scotland Group Plc (RBS) führt den Schub für den Dollar vor allem auf den US-Verbraucher zurück. Immobilienmarkt, Verbraucherausgaben und Verbraucherstimmung seien nach oben gerichtet, hieß es hier. Die UBS rechnet beim Dollar für das nächste Jahr sogar mit der “besten Entwicklung aller wichtigen Weltwährungen”.

Es gibt sogar noch weitaus optimistischere Einschätzungen. “Wir stehen in den USA vor einer sehr starken Wachstumsperiode”, stellte der leitende Devisenanalyst Peter Frank von der BBVA in London im Gespräch mit Bloomberg News in Aussicht. Sowohl externe wie inländische Faktoren deuteten auf eine Kombination von stützenden Faktoren, wie es sie zuletzt in den 80er Jahren gegeben habe. “Die Wachstumsraten werden auf nahezu allen Gebieten über jenen in der Eurozone liegen”, sagte er voraus.

US-Dollar als sicherer Hafen

Seit Ausbruch der zurückliegenden Finanzkrise im Jahre 2008 hat der Dollar immer wieder von ökonomischen Schwächephasen profitieren können. Die Anleger suchten dann immer wieder die meistgehandelte Weltwährung als sicheren Hafen nach.

“Wenn das Wachstum der Weltwirtschaft sich gefährlich nahe am Abgrund bewegt, dann wird es Phasen eines starken Dollar geben”, sagte Partner Stephen Jen vom Hedgefonds SLJ Macro Partners LLP in London und frühere Leiter der Devisenanalyse bei Morgan Stanley.

“Der Dollar ist derzeit günstig”, sagte er, und zwar sowohl zum australischen und zum neuseeländischen Dollar, zum Euro und zum Yen, sagte er, “und ich halte es einfach für wahrscheinlich, dass der Dollar 2013 gegenüber beiden eher auf- als abwerten wird”.

Durch eine breite Anwendung von Silber bei flexiblen Touchscreens, LED-Chips und der Halbleiter-Stapelung soll laut neuesten Forschungsergebnissen der Silberpreis bis 2018 um rund 270 Prozent steigen.
 

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