Währungs Update: Euro, Franken und Co.

Währungs Update: Euro, Franken und Co.

Der Euro hat am Dienstag gegenüber dem Dollar zwischen leichten Verlusten und Gewinnen gependelt. Im Fokus steht vor allem der US-Arbeitsmarkt.

In der Eurozone waren die Erzeugerpreise im April gegenüber dem Vormonat stärker als erwartet gefallen. Gegenüber dem Vorjahr zeigte sich der erste Rückgang seit dem Jahr 2010. In den USA war das Handelsbilanzdefizit höher als erwartet ausgefallen. Darin spiegelten sich höhere Importe von Konsumgütern und Geschäftsausstattung wider - Signale, dass die US-Konjunktur anzieht.

Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt bei 1,3062 Dollar gehandelt, 0,1 Prozent schwächer. Im vorläufigen Tageshoch war der Kurs bis auf 1,3101 Dollar gestiegen, im Tief bis auf 1,3052 Dollar abgebröckelt. Am Montag hatte der Euro 0,6 Prozent gewonnen.

Alle Augen sind auf den US-Arbeitsmarkt gerichtet

Marktteilnehmer warten auf die am Mittwoch anstehenden ADP- Daten zum Arbeitsmarkt in den USA, um einen Hinweis zu erhalten, ob die US-Notenbank ihre Anleihekäufe bald beenden will. Am Montag waren die Zahlen zum Einkaufsmanagerindex im verarbeitenden Gewerbe enttäuschend schwach ausgefallen, was den Dollar belastetet hatte.
“Der Ausstieg aus der quantitativen geldpolitischen Lockerung hängt von der Erholung am Arbeitsmarkt ab. Daher dürften die Arbeitsmarktzahlen in dieser Woche wichtig sein”, sagte Noriaki Murao, Managing Director bei der Bank of Tokyo- Mitsubishi UFJ in New York. Prognosen zufolge haben die US- Arbeitgeber im Mai mehr Stellen geschaffen als im Vormonat.

Der Schweizer Franken verlor zum Euro 0,1 Prozent auf 1,2401 Franken. In Relation zum Dollar war der Franken zuletzt kaum verändert bei 94,75 Rappen.

Der Yen hat erstmals seit drei Tagen gegenüber dem Euro nachgegeben und lag zuletzt 0,8 Prozent im Minus bei 131,19 Yen. Für Belastung sorgten steigende Aktienkurse in Asien und Europa sowie Spekulationen, dass die US-Notenbank ihre geldpolitischen Anreize zurückfahren wird. Zum Dollar gab die japanische Devise 0,7 Prozent nach auf 100,23 Yen.

“Der Markt tritt mit dem schwächeren Yen einen Rückzieher gegenüber den letzten Bewegungen an”, sagte Lee Hardman, Währungsstratege bei Bank of Tokio-Mitsubishi UFJ in London. “Die Entwicklung der US-Konjunktur und die Richtung der Fed-Politik werden für den Yen wichtig sein”, fügte er an.

Kursverluste gab es auch für den australischen Dollar. Zuvor hatte die australische Zentralbank ihren Leitzins unverändert auf dem Rekordtief von 2,75 Prozent belassen . Zudem wies die RBA darauf hin, dass der derzeitige Inflationsausblick Raum für weitere Zinsermäßigungen lasse. Der “Aussie” sackte zum Euro 1,0 Prozent ab auf 1,3518 A-Dollar. Zum US-Dollar verlor er 0,9 Prozent auf 0,9683 US-Dollar.

Durch eine breite Anwendung von Silber bei flexiblen Touchscreens, LED-Chips und der Halbleiter-Stapelung soll laut neuesten Forschungsergebnissen der Silberpreis bis 2018 um rund 270 Prozent steigen.
 

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