Türkei: Notenbank will Druck von Lira nehmen

Türkei: Notenbank will Druck von Lira nehmen

Die türkische Zentralbank will über Devisengeschäfte Druck von der Landeswährung Lira nehmen. Dazu wickelte sie am Montag neben der Ausgabe von Lira auch eine Sonderdevisenauktionen im Volumen von 150 Millionen Dollar ab.

Ziel sei es, die Zinsen niedrig zu halten, ohne die Währung weiter zu schwächen, teilte die Notenbank mit. Der Lira-Kurs legte nach der Ankündigung spürbar zu. Die Zentralbank hatte zuletzt bereits mehrfach mit ähnlichen Devisenauktionen versucht, die Landeswährung zu stützen.

Bei der Emission am Montag traf die Zentralbank auf hohe Nachfrage bei Investoren. Insgesamt gingen Angebote im Volumen von 442 Millionen Dollar ein, wie aus Bankdaten hervorgeht. Die türkische Währung war nach der Ankündigung von US-Notenbankchef Ben Bernanke, langsam aus der ultralockeren Geldpolitik auszusteigen, unter Druck geraten und vergangene Woche zum Dollar auf ein Rekordtief von 1,9499 Lira gefallen.

Zuvor hatten schon die Proteste gegen Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan die Währung belastet. Diese hatten sich an den Bebauungsplänen für den Taksim-Platz in Istanbul entzündet. Das gewaltsame Vorgehen der Polizei gegen die Demonstranten belastet inzwischen auch die Beziehungen zur Europäischen Union.

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