Syrienkonflikt: Sorge um Flächenbrand treibt Ölpreise an

Syrienkonflikt: Sorge um Flächenbrand treibt Ölpreise an

Die Angst vor einer Ausweitung des Syrienkonflikts nach dem Auslaufen des Waffenembargos der EU im Sommer hat am Dienstag die Ölpreise angetrieben.

Ein Fass (159 Liter) Nordseeöl der Sorte Brent verteuerte sich um 1,4 Prozent auf 104,06 Dollar. US-Leichtöl der Sorte WTI kostete mit 94,75 Dollar 0,7 Prozent mehr. "Die Entscheidung der EU, das Embargo für Waffenverkäufe an syrische Rebellen aufzuheben, läuft auf eine Risikoprämie an den Ölmärkten hinaus", erklärte Oliver Jakob, Energie-Analyst bei der Beraterfirma Petromatrix im schweizerischen Zug.

Am Vortag hatten sich die EU-Außenminister nicht auf eine Verlängerung des Waffenembargos einigen können. Vor allem Großbritannien und Frankreich setzten gegen erbitterten Widerstand Österreichs und anderer Staaten durch, dass ab August Waffen an die Opposition gegen Präsident Baschar al-Assad geliefert werden können.

Laut Händlern stützte zudem der wieder wachsende Optimismus der Anleger über die Weltkonjunktur die Ölpreise. Die freundliche Tendenz an den Aktienmärkten tue ein übriges, hieß es. Dass in den USA die Benzinnachfrage zu Beginn der Reisesaison bislang nicht so stark wie von vielen erwartet ausgefallen sei, bremse den Preisanstieg etwas.

Durch eine breite Anwendung von Silber bei flexiblen Touchscreens, LED-Chips und der Halbleiter-Stapelung soll laut neuesten Forschungsergebnissen der Silberpreis bis 2018 um rund 270 Prozent steigen.
 

Gold

Silber: Durch neue Anwendungen steht unglaublicher Boom bevor

US-Präsident Barack Obama hat Luftangriffe gegen die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) im Irak angeordnet.
 

Rohstoffe & Währungen

Obama genehmigt Luftschläge im Irak - Ölpreise ziehen an

Diamonds are forever - warum Sie jetzt investieren sollten und worauf Anleger beim Kauf achten sollten.
 

Rohstoffe & Währungen

Investieren in Diamanten - fünf Tipps zur Geldanlage in Edelsteine