State Street rät: "Raus aus dem Euro"

State Street rät: "Raus aus dem Euro"

State Street sieht den Euro bis zum Jahresende auf 1,20 Dollar absinken. Der Vermögensverwalter rechnet zunächst mit einer Verschlimmerung der europäischen Schuldenkrise, bevor sich die Lage wieder bessert.

Anleger sollten den Euro verkaufen und US-Dollar kaufen, sagte Collin Crownover, Leiter Devisenmanagement bei State Street Global Advisors. Der Greenback werde zulegen, weil die Aussicht auf weitere Anleihekäufe der Federal Reserve Bank geringer sei, als die Marktpreise andeuteten, führte er aus.

Der Euro ist von seinem Hoch im Jahr 2008 um mehr als 21 Prozent abgesackt. Inzwischen hat die Schuldenkrise in der Eurozone Volkswirtschaften in die Rezession gedrückt, die Finanzierungskosten für die am stärksten verschuldeten Länder in die Höhe getrieben und Griechenland, Irland, Portugal und Spanien gezwungen, um Hilfsgelder zu ersuchen. Bisher hat die Mischung aus Rettungspaketen und Sparprogrammen nicht ausgereicht, um die Ansteckung an den Finanzmärkten zu stoppen.

“Es muss erst einmal so schlimm werden, dass man der Bevölkerung die Notwendigkeit eine Lösung im größeren Maßstab für die Eurozonenkrise verkaufen kann”, erläuterte Crownover am Montag im Interview mit Bloomberg News in Sydney. “Wir raten unseren Kunden, ihr Engagement im Euro zu reduzieren.”

Die Aussichten für die US-Wirtschaft beurteilt Crownover optimistischer, zudem sei der Dollar “einigermaßen günstig”. “Dem finsteren Szenario eines Rückfalls in die Rezession sollte man nicht zu viel Beachtung schenken”, erläuterte Crownover, der von Boston aus tätig ist. “Es wäre möglich, aber es sieht noch nicht so aus, als ob es so weit wäre.”

Die US-Notenbank hat bereits zwei Runden sogenannter quantitativer Lockerung, die sogenannte QE1 und QE2, durchgeführt. In diesen hat sie 2,3 Billionen Dollar in Anleihekäufe gesteckt, um die Finanzierungskosten zu senken und die Konjunktur anzukurbeln. Crownover geht jedoch davon aus, dass die Fed keine dritte Runde einläuten wird, solange die Situation sich nicht verschlechtert. Die Geldpolitiker “haben nicht mehr allzu viele Waffen in ihrem Vorrat”, erläuterte er. “Sie wollen wahrscheinlich das Pulver für QE3 trocken halten.”

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