Spanien-Downgrade lastet auf dem Euro

Die Herabstufung der Kreditwürdigkeit Spaniens hat am Donnerstag den Euro belastet.

Spanien-Downgrade lastet auf dem Euro

Die Gemeinschaftswährung kostete am Morgen 1,2847 Dollar, nachdem sie am Mittwochnachmittag zeitweise noch über 1,29 Dollar notiert hatte. Zeitweise rutschte der Euro auf 1,2824 Dollar.

Am Abend hatte die Ratingagentur S&P die Bonität Spaniens auf BBB-Minus gesenkt. Damit rangiert das Land nur noch eine Stufe über dem Ramschstatus. Sollte die politische Unterstützung für die eingeleiteten Reformen schwinden und sich die Hilfe der Euro-Zone als unzureichend erweisen, drohe eine weitere Kürzung der Bonität, teilte S&P mit. Durch ein Senken der Note für die Kreditwürdigkeit wird die Finanzierung für das klamme Land noch teurer. Die Rendite spanischer zehnjähriger Anleihen stieg auf 5,883 (Vorabend 5,827) Prozent.

Deutsche Staatsanleihen waren gefragt. Der Bund-Future notierte am Morgen 59 Ticks im Plus bei 141,82 Punkten. Die zehnjährige Bundesanleihe rentierte mit 1,478 Prozent.