Rekordstrafe für BP

Rekordstrafe für BP

Das Unternehmen werde sich schuldig bekennen und im Gegenzug weiteren Ermittlungen entgehen, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Das US-Justizministerium habe eine entsprechende Vereinbarung mit BP erzielt, die noch am Donnerstag bekanntgegeben werden könne. Der Konzern werde zudem eine Rekordstrafe zahlen, sagte ein weiterer Eingeweihter. Die genaue Höhe wurde zunächst nicht bekannt. Bisher hatte BP den Vorwurf der groben Fahrlässigkeit und des mutwilligen Fehlverhaltens entschieden zurückgewiesen. Das Justizministerium lehnte die Stellungnahme ab.

BP bestätigte, dass eine Einigung in Greifweite ist. Das Management sprach am Donnerstag von weit fortgeschrittenen Gesprächen. Dabei gehe es um die Beilegung aller Vorwürfe der US-Strafermittler sowie der US-Börsenaufsicht SEC. Eine endgültige Vereinbarung gebe es allerdings noch nicht, hieß es in einer BP-Mitteilung weiter. Sobald Absprachen erreicht seien, müssten diese noch von US-Gerichten gebilligt werden.

Im Streit um Schadenersatzforderungen hatten die USA zuletzt den Ton gegenüber BP deutlich verschärft. Das Justizministerium zog mit einem vernichtenden Urteil über Sicherheitskontrollen gegen die Briten ins Feld. BP hatte sich in einem anderen Verfahren bereits mit 125.000 von der Ölpest geschädigten Privatpersonen und Unternehmen auf einen Vergleich verständigt, der eine Schadenersatzzahlung von 7,8 Milliarden Dollar vorsieht. Die bisher höchste Strafe in einem US-Prozess hatte der US-Pharmakonzern Pfizer gezahlt: 1,3 Milliarden Dollar.

Im April 2010 war die BP-Bohrplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko explodiert und hatte die schwerste Ölkatastrophe in der Geschichte der USA ausgelöst. Dabei starben elf Arbeiter. Fast 90 Tage floss unkontrolliert Öl ins Meer, weil BP das Leck nicht stopfen konnte. Die Ölpest hinterließ enorme Schäden in der Natur sowie in Fischerei und im Tourismus.

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